Der Fotonaut ist ein Autodidakt!

 

Autodidakt!? Ja, Autodidakt klingt gut. So habe ich viele  Dinge in meinem Leben erlernt. Zum Beispiel das Laufen. Jaa…anfänglich noch mit Unterstützung der Eltern, aber dann alleine. Mit dem Zähneputzen und dem Fahrradfahren war es nicht anders. Das Schlagzeugspielen habe ich zwar auch anfangs in der Musikschule erlernt, aber die wurde mir dann zu langweilig. So habe ich mir alles selber beigebracht. Und mittlerweile kann ich das alles ganz gut!

 

Auch mit der Fotografie ist es so. Allerdings habe ich mir hier wirklich alles selber erlernt. Alles ohne  Hilfe der Eltern, einer Fotografenausbildung oder dem Besuchen von Fotoworkshops. Na gut, einen kleinen Vorlauf gibt es vielleicht, ich habe schon als Kind viel gemalt. Später war es nur noch der Bleistift, der das weiße Blatt Papier verzauberte. So habe ich mir angeeignet, was Konturen, Perspektiven und Proportionen sind und wie ich mit Schatten Bilder noch mehr beeinflussen kann. Das ist vielleicht der erste Teil meiner Fotomachervorgeschichte. Der zweite Teil der Geschichte begann schleichend mit einer Hosentaschenknipse. Zum Ende dieser Phase habe ich nur noch alles Manuell eingestellt, um mehr aus den Bildern herauszuholen, was mit den Automatikprogrammen nicht möglich war.

 

Es ging Zeit ins Land und ich merkte immer mehr, dass mir die Knipse nicht mehr reicht und so kam der entscheidende Moment im Frühjahr 2011: Ich kaufte mir eine erste Spiegelreflexkamera.

 

War ich aufgeregt, als das Paket mit der Kamera kam. Ich packte die Kamera aus, hielt Sie in meinen kleinen Händen und sagte mir Oh Mann, ist die groß und schwer. Hilfe - wo ist meine kleine Hosentaschenknipse! Nachdem die ersten Minuten der “ Angst“ vorüber waren, habe ich mich langsam an die Kamera getraut und schoss das erste Foto… Yeah! – was für ein Gefühl nicht mehr zu knipsen, sondern richtige  Bilder zu machen! Somit war der Grundstein auf meinem Weg der Fotografie gelegt...

 

So wie es viele schöne  und positive Ergebnisse beim Fotografieren gab, wurde der Grundstein  immer wieder zum Stolperstein. Wenn etwas nicht gelingt, versuche ich es mir zu erklären, belese mich und probiere es immer wieder aus, solange bis ich das „Warum“ verstehe. Mit der Bearbeitung der Bilder war und ist es nicht anders.

 

Ansonten habe ich noch verschiedene digitale und analoge Objektive, damit ich die digitale Kamera auch zum Fotografieren nutzen kann. Naja und andere Dinge, wie Filter und Stative, die ich mal mehr oder weniger brauche.

 

Mittlerweile muss sich aber auch meine digi Kamera damit abfinden, dass sie nicht mehr die alleinige Herrschaft auf meinem kleinen Fotoaltar hat. Denn es haben sich vier analoge Mittelformatkameras dazu gesellt, die für mich das Fotografieren in jeglicher Hinsicht noch spannender und interessanter machen.

 

Diejenigen, die jetzt davon ausgingen, dass ich bis in das kleinste Detail meine Fotonautenausrüstung aufgliedere, liegen leider daneben. Denn es kommt auf das Bild und nicht (unbedingt) auf das Equipment an. Zu mindestens ist das für mich nicht ausschlaggebend, um ein Bild zu präsentieren. Also nicht böse oder traurig sein… ;-)

 

 

 

* Meine drei analogen Freundinen *

 

(mittlerweile gibt es schon eine vierte Mittelformatkamera)


 

 

 

Schon mal darüber nachgedacht...

 

 

Heiratet endlich! Macht Familienfeiern! Werdet ein Paar! Feiert das Leben! Setzt Kinder in die Welt! Macht nicht nur Musik im Proberaum, sondern spielt vor Publikum!

 

Du bist hier auf dieser Welt und DAS wurde noch nicht in Bildern festgehalten?! Mh…na dann wird es aber Zeit :-)

 

Du kannst Dir vorstellen, dass ich Derjenige sein könnte, der Dich in Bildform festhält? Dann sende mir eine kurze Mail und ich melde mich umgehend bei Dir. Ich würde mich jedenfalls freuen, von Dir zu hören:-)