Alles Analog!

 

 

Hier habe ich die Elschwurst vom Kleinbild, über das Mittelformat, bis hin

zum Großformat ins Bild genommen.

 

 

 

*Ein kleiner Tip für euch, wo es zu den Bildergeschichten hingeht, die in

 

unserem Alpen Urlaub 2023 entstanden sind*

 

 ↓ ↓ ↓ ↓ ↓ ↓

 

 

*Baummädchen*

Es gibt sie, auch wenn sie selten geworden sind. Aber da, wo die Bäume glücklich wachsen dürfen. Da, wo Vögel und kleine Kriechtiere die Baumkronen und Stämme besiedeln. Da, ja da, gibt es auch die Baummädchen. Wendig wie Eichhörnchen krabbeln sie die Bäume auf und nieder. Verweilen auf Ästen um dem Vogelgesang zu lauschen. Hängen sich aus am mächtigen Baumstamm. Stets mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht und bemüht, von den Menschen nicht gesehen zu werden. Aber manchmal siegt die Neugier und das Baummädchen zeigt sich doch und wird sogar ab und an von einem jungen Fotografen ins Bild gebannt!

 

So, nun aber Schluss mit dem romantischen Geschreibe. Schön sieht ja dann immer alles auf Bildern aus, aber so eine Elschwurst ohne Outdoor-Hülle ist einfach kein gutes Baummädchen, denn so eine Rinde auf nackter Haut kann schon ganz schön kratzen!! Spaß hat es natürlich trotzdem gemacht und ich mag das Resultat auch sehr. Danke an den Peter für die Idee und das Erspähen des kletter-freundlichen Baums.

 

 

*Das Schwarzwald Blumenmädche*

Ja was soll man dazu noch schreiben? Dass sich Merle und Elisa eine Gehirnzelle teilen ist ja quasi bekannt. An sich würde Merle auch viel öfter auf Fotos sein, wenn es nach Frauchen geht, aber sie ist leider nicht der fotogenste Hund weil ihr Kameras und diese Aufmerksamkeit auch irgendwie unheimlich sind. Deswegen sieht sie auf Fotos auch oft wie eine Fellwurst ohne Ohren aus. Nun hatten wir aber nahe unserer Unterkunft im Schwarzwald aber diese schöne Steinformation, die Merle auch gut kannte und so haben wir ganz locker und ungezwungen ein paar Bilder gemacht. Mit (teilweise) Ohren. Und den fürs Hexenmenschen-Shoot gepflückten Blumen. Nicht sehr tiefgründig, aber leicht und idyllisch. Darf ja auch mal sein.

 

 

*Natur – Der Akku*

 

Wie wir den Impuls der Natur suchen und dessen Kraft nutzen, um unser Akku wieder aufzuladen.

 

Akku?! Was faszinierend ist, weil wir oft vom Akku sprechen. Einen gegenständlichen Begriff nutzen,

um zu erläutern, dass wir schwach sind und uns wieder stärken müssen. Sind wir vielleicht schon so fern von der Natur,

dass wir zum Verständnis von einem Akku sprechen?

 

 

 

*Verdreht und Abgehangen*

 

Wenn die Baumkrone zur Wurzel wird und die Wurzel zur Baumkrone. Wenn man allerdings die zwei Bilder betrachtet, irgendwie das Abhängen bleibt bestehen. Mh.. Es ist fast so, als würde man das Leben in zwei Bildern sehen; irgendwie ist immer was,

so dass man sich abgehangen fühlt.

 

 

*Der Apfel*

 

Eva wartete auf Adam, da sie zusammen den Apfel essen wollten. Da er nun nicht kam, aß Eva den Apfel allein. Den Apfel, der nun damit der Menschheit zum Verhängnis wurde. Das Verhängnis lag vielleicht an dem alten, fauligen Apfel? Hätte sie einen frischen Apfel gegessen, wäre alles gar nicht so schlimm geworden. Aber so, hat sie eben auch das Schlechte gegessen, was nun die Menschheit ebenso hervorbringt.

 

Wo war eigentliche Adam?!

 

 

*Elisa im analogen Großformat*

 

Die Kamera ist eine Bodenlauf Kamera: Rodenstock, Trinar - Anastigmat 1:4,5, 135mm, Baujahr ca. 1930. Der Film ist von heutzutage: Fomapan 400/100

 

*Überlappung*

 

Hier eine kleine Filmüberlappung. Irgendwie hat es den Film nicht ganz transportiert und somit sind zwei Bilder etwas überlappt. Das passiert hin und wieder mal, warum auch immer. Gemacht haben wir die Bilder voriges Jahr in unserem Alpen Urlaub. Nachdem wir fast 1000 Höhenmeter gelaufen sind und das Wetter anfänglich Regen beschert hat, kam dann doch noch die Sonnen raus. Somit war es nicht fern, dass wir gleich ein paar Bildergeschichten umgesetzt haben.

analoges Gedöns: RevueFlex SC2, diverse Objektive & Filme

 

*Ein Wurstwasser Serie*

analoges Gedöns: RevueFlex SC2, diverse Objektive & Filme

 

 

*Bergmelancholie*

…und Bilder die so nebenher entstehen :-)

analoges Gedöns: RevueFlex SC2, diverse Objektive & Filme

 

*Der Leoelsch im Steinbruch*

Eine kleine analoge Serie, in einem Kleid, was die Wurst sehr mag. Weil LEEEEEEEEEOOOOOOOOO!!!

Entstanden ist diese Geschichte im vorigen Jahr, als wir die Alpen bewandert haben. Und wie ihr seht, hat die Wurst ne Pelle an und ist nicht nackt ;)

Analoges Gedöns: Canan AE-1, verschiedene Linsen, Kodak

 

 

 

Und hier gibt’s es das Ganze nochmal als ein Bild im Großformat...

 

…upps, da hat sich doch noch die Wurst aus der Pelle geschält :-)

 

 

 

*Fahrradfahren...ist weder geil noch sexy noch erotisch!?*

 

Wie geht das Sprichwort so schön? „Des Einen Müll ist des Anderen Schatz“ Und so passiert es manchmal, dass man in einem Stadtpark einer Kleinstadt relativ normale Bildchen in der Natur macht, mit hübschen Rock und Spitzenoberteil und dann erschreckt feststellt, dass der hintere Teil des Parks eine Art illegale Müllhalde der Städter ist.

 

 Nun kann man darüber sicher empört sein, was wir auch waren... aber man kann auch neugierig schauen, ob sich etwas für die angefangene Bilderrunde zweckentfremden lässt. Und siehe da: ein Fahrrad! Also eigentlich mehrere Räder, aber ich habe mir das weniger eklige rausgesucht. Ein bisschen Vegetation davon abklopfen und es war fast wie neu.

 

 

Und was hatten wir für ein Spaß mit dem Teil! Und wie Hemingway schon sagte: „Beim Radfahren lernt man ein Land am besten kennen, weil man dessen Hügel empor schwitzt und sie dann wieder hinuntersaust. „Und gesaust bin ich und wie durch ein Wunder hat es Peter sogar geschafft mich analog (!) dabei im Bild einzufangen.

 

 

Oh noch ein Fahrrad Zitat: „Noch ist nicht geklärt, wie das Fahrradfahren derart zur Mode werden konnte, denn es ist vernünftig, und es ist weder geil noch sexy noch erotisch.“ (Joseph von Westphalen) Pah, nicht sexy? Auch das haben wir hier gleich einmal bildwissenschaftlich untersucht, und als falsch herausgestellt. Fahrräder sind sexy und Radfahren sowieso.

 

 

Anscheinend bin ich somit sexy, weil ich Rad fahre. Aber auch andere fahren mit dem Rad. Mh?! Dann bin ich vielleicht der sexyste Drahteselfahrer für Elisa. hihi.

 

Ja…analog fotografieren ist ja das eine. Das andere ist, statisch Bilder geht immer. Unabhängig was man für eine analoge Kamera + Objektive hat. Doch aus der Bewegung heraus, wird es schon schwieriger. Das ist jetzt weniger auf die Belichtungszeit bezogen und eher auf die manuelle Entfernungseinstellung, wenn sich ein Objekt auf dich zu bewegt.

 

Es gibt zwei Möglichkeiten: Versuchen mit der Entfernungseinstellung, das auf Dich zukommenden Objekt im Fokus zu behalten + die Schärfe zusätzlich mit zu korrigieren. Oder man stellt im Voraus eine bestimmte Entfernung am Objektiv ein + die Schärfe und wartet, bis das Objekt auf der eingestellten Entfernung ist und löst die Kamera aus. Das war auch die Variant, als wir das Bild machten, wo sie den Berg hinunter führ. Ich habe das Objektiv auf eine bestimmte Entfernung eingestellt und mir einen Punkt im Gras als Referenz Punkt genommen.

 

So gab es dann das Startzeichen für Elisa, sie führ den Berg runter und ich löste in dem Moment aus, als sie den Punkt erreicht, den ich als Referenz Punkt im Gras nahm. Was die Sache noch etwas schwieriger macht. Ich habe das Bild mit einer 2.8 Blende gemacht. Die Kamera war eine Mittelformat Kamera Pentacon Six TL, Schachtsucher, 180mm Festbrennweite. Wir haben vorher einen Testlauf gemacht und das Bild, was Ihr hier seht, war das einzige Bild, was ich dafür machte.

 

 

Also schwingt euch auf den Sattel und bewegt die Haxen!

 

 

 

*Ein kleines Potpourri von Elisa im analogen Format*

  

 

Es war eine komplett analoge Bilderrunde. Dabei waren das Kleinbild, Mittelformat und Großformat. Der Vorteil mit der Elschwurst auf diese Art Bilder zu machen. Ich kann ohne bedenken Sie ins Bild nehmen! Sie nimmt sich so, wie sie ist. Das macht das Bildermachen auf der einen Art sehr unkompliziert und man kann vor allem ohne bedanken Kreativ, Spontan und vor allem ein bisschen verrückt sein. 

 

 

 

*Den Kopf benebeln, um klar zu denken*

 

 

 

*Irgendwoher muss der Sturkopf kommen*

 

 

 

*Geblitzsdingst*

 

 

 

*Einfach nur so…*

 

 

 

Hier meine drei Kameras, womit ich Elisa ins Bild genommen habe.

 

 

 

 

Ein noch paar Bilder mit meiner Großformat Kamera.

 

*Nur die harten sind im Wintergarten*

 

*Die Heizung ist so warm*

 

*Die Pesade*