*Analoge Elschwurst in Pelle*
*Ein paar Nuancen von Frau Elschwurst*
Die Mottos: wie trinke ich Sekt aus einem Döschen, lehne mich am Baum an, mache Partypistole und schaue melancholisch
in die Ferne. Das Ganze wurde im analogen Kleinbild festgehalten: Canon A-1
*Niedergeschlagen*
Jeder hat es schon erlebt, für eine Stunde, einen Tag, eine Woche, einen Monat und manch einer denkt,
es wird ein Leben lang bleiben.
Jeder hatte seinen Auslöser dafür. Ob ein Ereignis, Lebensumstände oder es steckt schon in seinem Wesen drin.
Man möchte diese Niedergeschlagenheit nicht haben, aber so einfach geht es nicht weg.
Meist bedarf es eine Stunde, einen Tag, eine Woche, einen Monat und manchmal ein Leben lang…
Gedanken in Textform: ich
analoges Gedöns: Canon A-1, Kentmere PAN100
*Das Schwarzwald Blumenmädche*
Ja was soll man dazu noch schreiben? Dass sich Merle und Elisa eine Gehirnzelle teilen ist ja quasi bekannt. An sich würde Merle auch viel öfter auf Fotos sein, wenn es nach Frauchen geht, aber sie ist leider nicht der fotogenste Hund weil ihr Kameras und diese Aufmerksamkeit auch irgendwie unheimlich sind. Deswegen sieht sie auf Fotos auch oft wie eine Fellwurst ohne Ohren aus. Nun hatten wir aber nahe unserer Unterkunft im Schwarzwald aber diese schöne Steinformation, die Merle auch gut kannte und so haben wir ganz locker und ungezwungen ein paar Bilder gemacht. Mit (teilweise) Ohren. Und den fürs Hexenmenschen-Shoot gepflückten Blumen. Nicht sehr tiefgründig, aber leicht und idyllisch. Darf ja auch mal sein.
*Der Apfel*
Eva wartete auf Adam, da sie zusammen den Apfel essen wollten. Da er nun nicht kam, aß Eva den Apfel allein. Den Apfel, der nun damit der Menschheit zum Verhängnis wurde. Das Verhängnis lag vielleicht an dem alten, fauligen Apfel? Hätte sie einen frischen Apfel gegessen, wäre alles gar nicht so schlimm geworden. Aber so, hat sie eben auch das Schlechte gegessen, was nun die Menschheit ebenso hervorbringt.
Wo war eigentliche Adam?!
*Die Fee von See*
*Holla die Waldfee – Klappe die 1.!*
Als wir jetzt im Alpen Urlaub waren, um genau zu sein: im Wipptal, haben wir natürlich auch die Zeit genutzt, um ein paar Bildergeschichten umzusetzen.
Die Gegend gab so viele schöne Möglichkeiten her, sodass wir dies natürlich auch nutzten. Von einem mystischen Wald; einem fantastisch schönen See; Berglandschaften, die steinig und karg bewachsen waren, bis hin zum Gipfelkreuz. Wir sind entweder gezielt zu den Orten hingelaufen oder wir haben dies während wir auf Wanderung waren gemacht. Wenn wir etwas Spannendes und Schönes sahen, das Wetter mitgespielt hat und nicht gerade andere Wandersleute da waren, haben wir einen Bildermach-Stopp gemacht. Hin und wieder kamen natürlich Leute vorbei, fragten was wir machten. Und daraus ist hin und wieder mal ein kleines Gespräch entstanden. Oder eine Wandergruppe kam vorbei und war fasziniert von dem, was wir da anstellten.
*Bildbodyteiler*
*Die Herrin vom See*
"Als ihr langes Gewand über den Boden gleitet, wird die Luft von magischen Geräuschen
durchdringt. Es raschelt und rauscht, Töne aus einer anderen Welt. Der Himmel wölbt und beugt sich in ihrer Anwesenheit. Sie bewegt sich elegant - schlau und gelenkig wie eine Schlange - mit
zarten Bewegungen. Sanft und doch bestimmt ist ihr Auftreten: Eine Dame in Weiß. Herrin vom See. Sie hat mein Leben in ihrer Hand. Wo Dunkel ist, bringt sie Licht. Ihr Blick zerreißt die Nacht,
aber auch meinen Körper. So hell, dass es mich Anstrengung kostet, den Blick auf sie gerichtet zu halten. Sie kann mich holen, jederzeit, wie es ihr beliebt. Sie ist die Herrin vom See." (lose
angelehnt an "Lady of the Lake" von Rainbow)
Ahhhh, der Obernberger See!!! So eine Schönheit. Wir sind täglich dort hin gelaufen, denn der See war zum Glück nur eine halbe Stunde entfernt und die Strecke gut ausgebaut. Auf dem Weg zum See selbst gab es auch so viel Schönes: alte kleine Häuschen (vor denen auch ein paar Fotos entstanden sind), tolle Wiesen mit Blumen, Bäche, uvm... Aber ein Highlight des ganzen Urlaubs war für mich dieser See! Ab Tag eins habe ich mich darauf gefreut, dort Fotos zu machen und ich liebe die Bilder, die dirket am See entstanden sind.
Dank Peter, der immer extra gut vorbereitet ist, hatten wir auch einen tollen Schleier (aka Ikea Gardine) dabei. Die Bilder sind teilweise echt kitschig, aber ich liebe es und durch den Schleier und die krasse Sonne, die an dem Tag schien, musste ich so an die Sagengestalt der "Lady of the Lake" denken, die unter anderem auch in der Artussage vorkommt.
*Holla die Waldfee – Klappe die 2.!*
*Natur - Eine kleine Bildgeschichte*
Gesucht von dir, deinem Umfeld, der Gesellschaft, der Wirtschaft.
Von allen entdeckt und gefunden, ob zum Verbundenheit fühlen, zur Ruhe finden oder zur Ausbeutung.
Jeder sieht einen Zweck darin, unabhängig ob kurzweilig oder auf Dauer.
Und jeder zieht seinen Nutzen daraus, egal ob gewollt oder ungewollt.
Hätte uns die Natur auch so gesucht, um uns zu finden, unser Umfeld,…
*Natur - Geblendet von dem Freiraum*
*Natur - In Ehrfurcht*
*Natur - In Anlehnung*
*Natur - Der Gedanke*
*Natur - Sich öffen*
*Natur - Die Hingabe*
*Gut aussehen auf dem Berg*
Ach, Olga mitmachen, wegen Mann. Piotr wollten Wandern gehen, unbedingt. Er sagt "Olga, dir wird gefallen! Ist gute Luft, gut für dein Schönheit!" Dann ich habe in
Internet geschaut, ja... Piotr hat nicht falsch. Gut Luft und gut Essen ist gut für Haut. Und Olga Wert legen auf gut Haut. Also ich mich haben überreden und nun wir sind in Berge mit gute
Luft.
Ist sehr schön, aber Wege und Straße ist ganz schlecht. Ist wie Entwicklungsland. Und es gibt nichts Aufzug. Dann Piotr wieder alles besser wissen. "Olga, warum du nicht mitgenommen ordentlich Wanderschuhe?" Ich verstehe nicht. Ich habe mitgenommen meine Ausflug-High Heels. Männer wirklich nichts verstehen. Ja, und weil Olga alles durchziehen und gute Luft für gute Haut will haben, ich bin mit gegangen mit die Piotr bis zu jedem Kreuz oben auf Berg. Immerhin auf jedem Berg ist Gott, das finde ich gut. Gott und Glaube ist wichtig, auch für gute Haut.
Ich habe auch gemacht schöne Foto fürs schicken in Whatapp Gruppe mit Natasha und Anastasia. Meine Beauty Geheimnisse teilen für gute Haut. Also Berge war schon ok, aber für Frisur ist nicht so gut und gute Haut ich kann auch bekommen mit Kosmetikerin. Aber Olga muss ja manchmal machen, dass Piotr entscheiden kann und denkt, er hat Hosen an zu Hause.
Das wichtig für Glück von die Mann.
Ich 2 Handy Bilder von gesamt 156 Bilder euch zeigen, was für Mädels Whatsapp Gruppe gemacht. Mädels voll neidisch, weil ich immer SEXY.
Es sind wirklich 2 originale Handy Bilder
*Der Geist - Der Weißen Frau*
*Ich bin der Hüttenzauber*
Hier kurz etwas zum analogen Kamera Gedöns, was ich dabeihatte.
Zwei Kleinbildkameras, Canon AE-1 & A-1, verschiedene Objektive. Und mein Großformat, eine Bodenlaufkamera Rodenstock, Trinar - Anastigmat 1:4,5, 135mm, Baujahr ca. 1930
Warum aber zwei Canon Kameras? Ganz einfach! Damit ich die Kameras mit verschiedenen ISO Filmen bestücken kann, um dann demensprechend die Kamera zu nutzen, die den Film hat, der für das entsprechende Umgebungslicht geeignet ist. Da heißt, eine Kamera war für draußen (ISO 100/200) und eine für drinnen (ISO 400/800). Und die Objektive passen an beide Kameras.
*Holla die Waldfee – Klappe die 3.!*
*Die Baumelfe*
*Holla die Waldfee – Klappe die 4.!*
*Der Leoelsch im Steinbruch*
Eine kleine analoge Serie, in einem Kleid, was die Wurst sehr mag. Weil LEEEEEEEEEOOOOOOOOO!!!
Entstanden ist diese Geschichte im vorigen Jahr, als wir die Alpen bewandert haben. Und wie ihr seht, hat die Wurst ne Pelle
an und ist nicht nackt ;)
Analoges Gedöns: Canan AE-1, verschiedene Linsen, Kodak
Und hier gibt’s es das Ganze nochmal als ein Bild im Großformat...
…upps, da hat sich doch noch die Wurst aus der Pelle geschält :-)
*Fahrradfahren...ist weder geil noch sexy noch erotisch!?*
Wie geht das Sprichwort so schön? „Des Einen Müll ist des Anderen Schatz“ Und so passiert es manchmal, dass man in einem Stadtpark einer Kleinstadt relativ normale Bildchen in der Natur macht, mit hübschen Rock und Spitzenoberteil und dann erschreckt feststellt, dass der hintere Teil des Parks eine Art illegale Müllhalde der Städter ist.
Nun kann man darüber sicher empört sein, was wir auch waren... aber man kann auch neugierig schauen, ob sich etwas für die angefangene Bilderrunde zweckentfremden lässt. Und siehe da: ein Fahrrad! Also eigentlich mehrere Räder, aber ich habe mir das weniger eklige rausgesucht. Ein bisschen Vegetation davon abklopfen und es war fast wie neu.
Und was hatten wir für ein Spaß mit dem Teil! Und wie Hemingway schon sagte: „Beim Radfahren lernt man ein Land am besten kennen, weil man dessen Hügel empor schwitzt und sie dann wieder hinuntersaust. „Und gesaust bin ich und wie durch ein Wunder hat es Peter sogar geschafft mich analog (!) dabei im Bild einzufangen.
Oh noch ein Fahrrad Zitat: „Noch ist nicht geklärt, wie das Fahrradfahren derart zur Mode werden konnte, denn es ist vernünftig, und es ist weder geil noch sexy noch erotisch.“ (Joseph von Westphalen) Pah, nicht sexy? Auch das haben wir hier gleich einmal bildwissenschaftlich untersucht, und als falsch herausgestellt. Fahrräder sind sexy und Radfahren sowieso.
Anscheinend bin ich somit sexy, weil ich Rad fahre. Aber auch andere fahren mit dem Rad. Mh?! Dann bin ich vielleicht der sexyste Drahteselfahrer für Elisa. hihi.
Ja…analog fotografieren ist ja das eine. Das andere ist, statisch Bilder geht immer. Unabhängig was man für eine analoge Kamera + Objektive hat. Doch aus der Bewegung heraus, wird es schon schwieriger. Das ist jetzt weniger auf die Belichtungszeit bezogen und eher auf die manuelle Entfernungseinstellung, wenn sich ein Objekt auf dich zu bewegt.
Es gibt zwei Möglichkeiten: Versuchen mit der Entfernungseinstellung, das auf Dich zukommenden Objekt im Fokus zu behalten + die Schärfe zusätzlich mit zu korrigieren. Oder man stellt im Voraus eine bestimmte Entfernung am Objektiv ein + die Schärfe und wartet, bis das Objekt auf der eingestellten Entfernung ist und löst die Kamera aus. Das war auch die Variant, als wir das Bild machten, wo sie den Berg hinunter führ. Ich habe das Objektiv auf eine bestimmte Entfernung eingestellt und mir einen Punkt im Gras als Referenz Punkt genommen.
So gab es dann das Startzeichen für Elisa, sie führ den Berg runter und ich löste in dem Moment aus, als sie den Punkt erreicht, den ich als Referenz Punkt im Gras nahm. Was die Sache noch etwas schwieriger macht. Ich habe das Bild mit einer 2.8 Blende gemacht. Die Kamera war eine Mittelformat Kamera Pentacon Six TL, Schachtsucher, 180mm Festbrennweite. Wir haben vorher einen Testlauf gemacht und das Bild, was Ihr hier seht, war das einzige Bild, was ich dafür machte.
Also schwingt euch auf den Sattel und bewegt die Haxen!
*Ein kleines Potpourri von Elisa im analogen Format*
Es war eine komplett analoge Bilderrunde. Dabei waren das Kleinbild, Mittelformat und Großformat. Der Vorteil mit der Elschwurst auf diese Art Bilder zu machen. Ich kann ohne bedenken Sie ins Bild nehmen! Sie nimmt sich so, wie sie ist. Das macht das Bildermachen auf der einen Art sehr unkompliziert und man kann vor allem ohne bedanken Kreativ, Spontan und vor allem ein bisschen verrückt sein.
*Den Kopf benebeln, um klar zu denken*
*Irgendwoher muss der Sturkopf kommen*
*Geblitzsdingst*
*Einfach nur so…*
Hier meine drei Kameras, womit ich Elisa ins Bild genommen habe.
Ein noch paar Bilder mit meiner Großformat Kamera.
*Zwischen den Dingen*
...im analogen Mittelformat, Pentacon Six TL, diverse Filme
*Alles braucht seine Zeit*
...sein Leben zu leben, wahrzunehmen, sich darüber zu freuen oder es skeptisch zu sehen.
...wenn es einem nicht so gut geht, du dich nur in Stücken siehst oder alles gar verschwommen ist.
...damit Du wieder anfängst Dich und deine Umwelt zu betrachten, Dich besser wahrnimmst und erfühlen kannst
...bist Du wieder mit einem Lächeln in dein Spiegelbild schauen kannst
...alles hatte seine Zeit und alles braucht seine Zeit.
*Heilige Maria*
Haha, ich weiß gar nicht, was ich da
schreiben soll. Das war eigentlich Quatsch meinerseits. Ich kann nie ruhig bleiben und sobald sich der Fotograf seiner Technik widmet und mich unbeobachtet lässt, rolle ich mich herum und wurste
mich in die Laken Requisite ein. Ich bin ja auch eine Elschwurst. Wie es Peter dann schaffte, dies als friedliches Motiv einzufangen, ist mir bis heute ein Rätsel.
*Gedankenentzug*
...und der Glaube, die Gedanken sind mein.
Hat nicht jeder schon mal das Gefühl gehabt, jemand liest deine Gedanken und spricht sie aus. Ist man dann nicht auch etwas irritiert davon und bekommt vielleicht auch ein wenig angst, weil der Mensch auch die Gedanken lesen kann,
die tief verborgen in einem sind…
Das war Peters Idee und ich liebe sie. Ich bin ja prinzipiell immer dafür zu haben, auch mal nicht mein Gesicht zu zeigen und den Körper sprechen zu lassen. Ich mag total, wie das Stück Stoff aussieht. Fast schon geisterhaft. Als ob die Seele oder Gedanken den Kopf verlassen wollen und ich klammere mich verzweifelt daran. Also wirklich Danke an Peter für die Idee und das gemeinsame rumprobieren.
*Merle & Elschwurst*
„Der Film muss noch voll werden“ sprach der Peter während ich schon wieder geistig woanders war. Bei Getränken und Knabbereien. Und natürlich dabei, festzustellen wie niedlich mein Hund ist. Merle war zum ersten Mal mit bei einer Fotorunde und hat sich ganz lieb benommen. Lag eigentlich nur in der Ecke und guckte etwas skeptisch und betroffen. Wenn dann natürlich jemand sagt, es müssen noch Bilder verknipst werden, landet natürlich der Hund auf magische weiße auf meinem Schoß und muss der Welt gezeigt werden. Merle sind Kameras natürlich nicht geheuer. Als gutes Frauchen versetze ich mich in einem Bild auch in ihre Lage und gucke ähnlich skeptisch. Auf dem anderen bin ich nur eine normale Elschwurst, wie immer."
…in der Tat, der Film in meiner Kleinbildkamera Revue Flex SC2 war dann endlich voll und konnte entwickelt werden. So auch der Film in meiner zweilinsigen Reflekta II. ;-)
Hach…was für schön geschriebene Worte von Elisa. Das freut mich wirklich sehr. Da brauche ich zum Teil gar nichts mehr dazu sagen. Hihi. …na ja, vielleicht doch ;-)
Hier zeigt sich wahres Talent des
Fotografen. Eigentlich rollte ich mich nur wieder auf dem Boden herum, weil ich das gerne mache. Und weil ich bestimmt Hunger, Durst, Kalt, Pipi, Langeweile hatte. Peter, das Adlerauge, erkennt
sofort ein Motiv. „Bleib mal so.“ … und ich halte inne. Dann später, als wir zusammen die entwickelten Bilder anschauen, bin ich überrascht und begeistert. Tat ich diesen Moment bei der Fotorunde
selbst als recht wenig bedeutsam ab und vergaß ihn. Nun bin ich total verliebt in diese Bilder. Auch wenn sie mich als ruhiger darstellen als ich bin.
Die ruhigen und sensiblen Bilder mit Elisa (am Boden) sind zum Beispiel letztendlich beim Rumalbern entstanden und nicht wie man es eventuell vermuten könnte, in melancholischen Momenten voller schwerer Musik und leergetrunkenen Rotweingläsern… ;-)
Egal in welcher Form ihr Bilder betrachtet, ob fotografiert oder als Video, Bilder entsprechen nicht immer der Realität oder der Wahrheit, die sich im Kopf des/ der Betrachtenden formt. Egal ob es banale Dinge und Situationen sind oder komplexere Geschichten. Ich appelliere deshalb an euch, sich hin und wieder mal die Zeit zu nehmen und die sichtbaren Informationen zu hinterfragen, bevor ihr aus einem Bild Schlüsse zieht ;-)