*Anja & Christoph*

 

 

Das verflixte siebte Jahr überstanden? Na dann könnten wir ja mal heiraten! Gesagt, getan. Im Herbst 2020 bin ich auf die Knie gefallen, habe die Holde mit den Blütenblättern der letzten im Garten noch verfügbaren Rose beworfen und ihr dann den offiziellen Heiratsantrag gemacht (der positiven Antwort hatte ich mich im Vorfeld schon versichert).

 

Und Anfang 2021 dachten wir dann, jetzt gilt es, dieses Jahr wird geheiratet. Dass das im kleinen Kreis und ohne großes Tamtam stattfinden sollte, war schon immer unser Wunsch. Und so haben wir es auch gemacht. Fotos vom Tag der Tage dürfen aber trotzdem nicht fehlen und dass Peter damit betraut werden sollte, war uns auch schon lange klar.

 

Nachdem der Termin stand, wir waren etwas knapp dran, konnte Peter planen und zusagen. Und so hat er an unserer Hochzeit in Doppelfunktion teilgenommen, nämlich als enger Freund und somit Gast und als unser Hochzeitsfotograf.

 

 

Für die Fotos hatten wir uns einiges überlegt und da Peter uns regelmäßig besucht, konnte er mit unseren Wünschen bildlich etwas anfangen. Und dass es nicht bierernst werden sollte, war auch klar.

 

Unsere Hochzeit fand an einem Samstag statt. Die Wetterprognosen waren so lala. Wir haben die ganze Woche gebangt, dass es trocken bleibt, denn wir wollten unsere Hochzeitsbilder im Freien in unserer Heide machen.

 

Wir hatten Glück! Regen blieb aus und Peter konnte uns nach der Trauung durch die Heide scheuchen. Raus aus den schnieken Botten und rein in die Gummistiefel! Die Hunde durften natürlich nicht fehlen. Danach ging’s zum Essen und Peter konnte in seine Gastrolle fallen und die Kamera zur Seite legen, aber erst, nachdem er die Hochzeitstorte dokumentiert hat – ist ja schließlich das Wichtigste!

 

 

Peter, hab tausend Dank! Dafür, dass Du diesen besonderen Tag mit uns als Freund geteilt hast und dafür, dass Du uns mit tollen Bildern beschenkt hast! Denn ja, die Bilder sind sein Hochzeitsgeschenk an uns!

 

Übrigens hat sich ein Kreis geschlossen. Peter hat uns nicht zum ersten Mal fotografiert. In einem gemeinsamen Urlaub 2014 (Anjas und meinem ersten Sommer) hat er uns zum ersten Mal aufs Korn genommen. Und dabei sind Bilder entstanden, die wir für unsere Hochzeitseinladungen verwendet haben.

 

 

Bei Christoph und mir, ist es auf alle Fälle nicht das verflixte siebente Jahr, wir kennen uns schon länger. Sicher nicht so intensiv, wie Anja und Christoph sich kennen, aber schon seit Ewigkeiten. Uns hat damals das BMX-Radfahren und die Musik (Heavy-Death Metal) zusammengebracht. ;-) Zwischen-durch gab es auch mal eine Ruhephase, aber dann fanden wir uns wieder, was bis jetzt anhält.

Wir (Anja, Christoph und ich) haben so einige Zeit miteinander erlebt, wenn nicht gar verlebt, mit Chips und Bier auf dem Sofa. Ich mag die beiden sehr, auch wenn wir uns nicht so oft sehen. Aber wenn wir uns sehen, ist es immer recht entspannt. Wir sind dann zusammen unterwegs (mit den Hundis in der Heide und der Kamera um den Hals), schauen Filme (ich suche immer die schlechtesten Filme aus), essen zusammen (ich esse und trinke sehr laut, was mir immer wieder sehr liebevoll gesagt wird) und schnacken über Gott und die Welt (ein Thema von Welt ist auch das Pupsen). Also…wie Ihr merkt, als würde man sich schon ewig kennen und ein Wiedersehen ist somit immer von vollster Freude ummantelt. :-D

 

 

Was mich sehr gefreut hat, dass ich zur Hochzeit der Beiden als Bildermacher und Freund da sein durfte. An dem Morgen war ich ein bisschen uffgeräscht, aber nicht so wie Christoph. ;-) Obwohl er nach außen hin recht entspannt wirkte, war er innerlich doch etwas angespannt. Man heiratet ja auch nicht aller Tage;-) Und so fuhren wir dann zusammen zum Standesamt, wo er dann auch seine Anja in die Arme nehmen konnte…

 

 

Bei den Hochzeitsportrait Bildern versuche ich immer, dass das Brautpaar Dinge mitbringen soll, die sie verbinden und für Sie wichtig sind im Leben. So auch bei Anja & Christoph; sie brachten natürlich ihre Hunde mit. Eine alte Kamera brachten sie noch mit, weil sie auch zusammen viel fotografieren. Und eine Gitarre, weil Musik für die Beiden auch eine wichtige Verbindung ist. In dem Fall auch das Machen von Musik. So bauten wir dies in die Portraits mit ein. Und da sich die Zwei für nichts blöde sind, gab es recht viele Bilder die dem Standard Hochzeitsbild etwas fern waren. Was ich natürlich sehr begrüße, da ich auch oft bunte Murmeln im Kopf habe. Hihi.

 

 

Wie auch immer, es war ein voll dufte Tag. Ich bin froh darüber, dass sie mit meinen Bildern glücklich und zufrieden sind. Und?! …ganz wichtig, dass wir uns glücklich schätzen, einander zu haben.

Es ist schön, dass es euch gibt und dufte Grüße zum Berliner Speckgürtel.

 

 

 

*Abhängen – Couch – die letzte Energie zum Blödeln nutzen - Ende*

 

Schon mal darüber nachgedacht...

 

Heiratet endlich! Macht Familienfeiern! Werdet ein Paar! Feiert das Leben! Setzt Kinder in die Welt! Macht nicht nur Musik im Proberaum, sondern spielt vor Publikum!

 

Du bist hier auf dieser Welt und DAS wurde noch nicht in Bildern festgehalten?! Mh…na dann wird es aber Zeit :-)

 

Du kannst Dir vorstellen, dass ich Derjenige sein könnte, der Dich in Bildform festhält? Dann sende mir eine kurze Mail und ich melde mich umgehend bei Dir. Ich würde mich jedenfalls freuen, von Dir zu hören:-)