*Die Bilderwelt von Fotowurst*

 

Willkommen in unseren kleinen verrückten Bilderwelt! 

 

 

Woraus besteht Fotowurst? Das ist eine spannende und gar wichtige Frage. Ist es eine Wurst aus Fotos, die man kochen oder grillen kann? Ja, das könnte man mit Sicherheit. Das, was ihr hier hier sehen werdet, ist ja auch so etwas wie eine Wurst- oder Aufschnittplatte, bestehend aus Bildern. Hihi. Letztendlich geht es aber in eine andere Richtung, denn es ist mehr oder weniger die erste und letzte Silbe der jeweiligen Spitznamen von uns Beiden. Bestehend aus: „der FOTOnaut“, was meine Wenigkeit ist und Elisa „die ElschWURST“ . Daraus entsteht eben die FOTOWURST.

Wie sagt man so schön, man isst mit dem Auge.

 

In dem Sinne, guten Appetit :-)

 

Fotos: Matthias Naumann

 

Was Euch hier erwartet ist, einfach gesagt, eine Symbiose aus ganz vielen Dingen. Das Grundlegendste ist: wir sind ein Paar und lieben uns. Ja…ich liebe Elisa und anders herum ist es auch so. Ist das nicht schön!? Natürlich zanken wir uns auch. Da wir beide starke Charaktere sind, können wir das auch gut. Aber immer auf Augenhöhe. Warum sage ich das? Damit ihr nicht denkt: „Och wie schön, alles blumig bei den Beiden“. Aber neben dem uns Lieben und Zanken, gibt es noch so einige andere Dinge, die uns verbinden. Ich könnte jetzt weit ausholen, um diese genau zu spezifizieren, aber ich komme gleich auf das Thema der Fotografie. Denn in dem Zusammenhang werdet ihr mitbekommen, was uns nämlich noch so verbindet.

 

Mit der eigenen Freundin die Bilder-Ideen umzusetzen, ist natürlich etwas Fantastisches. Elisa stand schon oft vor der Kamera, nicht nur bei mir, sondern auch bei anderen Foto-Menschen. Auch nackt? JAAAA! Sie stand schon vor meiner Kamera, als wir noch kein Paar waren. Ich hingegen stand hin und wieder mal vor einer Kamera, ob bei anderen oder bei meinen eigenen Bilder Geschichten. Somit ist mir das also nicht ganz unbekannt.

 

Fotos: Matthias Naumann

 

Jetzt sind wir seit geraumer Zeit ein Paar und können dahingehend noch anders – kreativ - die Zeit miteinander verbringen. Die Kreativität von uns, ist eine Mixtur aus vielen Aspekten. Wir lassen uns zum Beispiel gern von anderen Künstler*innen inspirieren. Das muss nicht immer aus der Fotografie sein. Wir selbst, unsere Wesenszüge; das macht auch die Kreativität aus. Offen, sensibel und empathisch gehen wir auf die Dinge des Lebens zu. Dabei erleben wir schöne, lustige, leichte, positive Sachen, aber auch Skurriles, Düsteres, Trauriges und Negatives. Und aus diesem Potpourri entstehen die bunten Murmeln in unseren Köpfen. Unabhängig, ob wir uns per Selbstauslöser ins Bild nehmen oder bei jemand Anderem vor der Linse stehen.

 

Und so erwartet euch hier unsere gemeinschaftliche Bilderwelt. Mit Geschichten, die das Leben schreibt oder Geschichten, die das Leben versteckt hält, damit diese ungefiltert ins Bild genommen werden.

 

Damit ihr auch mitbekommt, ob die Bilder von uns gemacht sind oder wir von jemanden Anderen ins Bild genommen wurden, erwähnen wir das natürlich immer. Schon aus dem Grund, dass der Mensch seiner Arbeit gewürdigt wird, die wir zusammen umgesetzt haben.

 

Ohnehin schreiben wir ein paar Zeilen zu den verschiedenen Bildern oder Serien, um euch unsere bunten Murmeln im Kopf etwas verständlicher zu machen. Ob als Erklärung, wie wir auf diese Idee gekommen sind oder gar als eine fiktive Geschichte.

 

 

 

*Episoden einer Liebe*

 

Geht es Euch auch so?

Oder erging es Euch auch so, als ihr in einer Beziehung wart?

…oder ist das irgendwie nur bei Elisa und mir so?

 

Fragen über Fragen…;-)

 

Fotos: Matthias Naumann

 

Für mich sind gleich ein paar Fliegen mit einer Klappe geschlagen worden. Ich hatte schon länger diese Art von Ideen im Kopf (zum Teil auch schon umgesetzt), aber umso schöner war es, dass Matthias die Richtung des Bildinhaltes ähnlich vorhatte. Dass ich dies mit meiner Partnerin Elisa umsetzen konnte und sie diese Ideenwelt genauso zugewandt ist wie wir, kam noch dazu. Zudem konnte ich wieder aus der Komfortzone heraus und vor der Kamera stehen. Und um den Kreislauf wieder zu schließen, Matthias wieder mal ein Paar ins Bild nehmen konnte. So war es eine fantastische Symbiose von bunten Murmeln im Kopf.

 

Ihr werdet aber auch Bilder sehen, die noch aus älteren Projekten sind. In dem fall sind auch andere Damen zu sehen, als nur Elisa. Und es gibt hin und wieder noch Bilder von mir, wo ich einfach nur ins Portrait genommen wurde. So dann, viel Spaß…

 

 

 

*Der Wunsch, manches durch den Busch zu sagen,

wenn keine Blume vorhanden*

 

 Fotos: Matthias Naumann

 

 

*Pieta*

 

Es ist ja kein Geheimnis, dass die Bilderwelt des Fotonauten von den Arbeiten des tschechischen Fotografen Jan Saudek angeregt ist. (Wer den Herrn Saudek nicht kennt, dem sei hiermit ans Herz gelegt, sich über das Schaffen dieses Künstlers zu informieren.)
Auch bei diesem Bild war der Umgang Saudeks mit religiösen Motiven eine Hauptinspiration. Jedoch sollte ja nicht nur abgekupfert und nachgemacht werden, sondern eine eigene Interpretation der Pieta geschaffen werden.

Pieta? Für alle, die kein Kunststudium absolviert haben oder sich als Katholiken verstehen: Das Pieta-Motiv ist eine recht beliebte christliche Darstellung der Mutter Maria mit dem Leichnam des Jesus auf ihrem Schoß. Die Szene zeichnet sich durch eine Frömmigkeit und Verletzlichkeit aus.

Diesen Grundansatz haben wir auch aufgenommen, da uns reizte, dass hier die tragende (im wahrsten Sinne des Wortes) Rolle der Szene eine Frau besetzt. Der Heroismus ist hier umgedreht – sonst sind es die Männer, die episch die Frauen, die Kinder,

die Schwachen und die Alten tragen. Hier jedoch hält die Frau den Mann, der hier zudem noch in einer verletzlichen,

sich offenbarenden Position ist.

 

 Foto: Matthias Naumann

 

So kann man die Figur des Märtyrer Jesus auch auf heute beziehen. Es gibt viel zu selten Männer, die Gutes tun, ohne sich zu profilieren zu müssen und sich als starker Held inszenieren wollen.
So ist die Darstellung der Männlichkeit als verletzlicher Antiheld und als passiver Akteur in den Medien eher selten wahrzunehmen.

Als Gegensatz dazu wollten wir die Weiblichkeit nicht nur als tragende Figur, sonders als eine moderne und zeitgemäße Frau darstellen. Keine Jungfräulichkeit als Zeichnen der Frömmigkeit, sondern eine emanzipierte Nacktheit, mit Tattoos und klarem Blick zum Betrachter.

Dieser direkte Blick in die Kamera verdeutlicht auch die emotionale Ausrichtung, die das Pieta Motiv in diesem Kontext haben soll: nicht wie in der christlichen Tradition ein Motiv der Trauer, sondern als Herausforderung zu verstehen. Der direkte Blick, fast mit einem Unterton der Wut, fragt den Betrachter auffordernd: Warum?

 

Einen Dank an Matthias Naumann für die Gedanken und Umsetzung des Bildes.

 

 

*Der starke Mann*

 

Hat er nicht wahrlich seine Stärke bewiesen?! Dieser Lauch von Mann ;-)

Fotos: Matthias Naumann

 

 

*Rache ist süß*

Fotos: Matthias Naumann

 

Schon mal darüber nachgedacht...

 

Heiratet endlich! Macht Familienfeiern! Werdet ein Paar! Feiert das Leben! Setzt Kinder in die Welt! Macht nicht nur Musik im Proberaum, sondern spielt vor Publikum!

 

Du bist hier auf dieser Welt und DAS wurde noch nicht in Bildern festgehalten?! Mh…na dann wird es aber Zeit :-)

 

Du kannst Dir vorstellen, dass ich Derjenige sein könnte, der Dich in Bildform festhält? Dann sende mir eine kurze Mail und ich melde mich umgehend bei Dir. Ich würde mich jedenfalls freuen, von Dir zu hören:-)