*Sophie, Lia, Elisa … und ich! Was für ein Tag!!!*
Alle drei standen schon vor meiner Linse. Alle kannten sich schon ein Stück weit. So das uns irgendwie voriges Jahr der Gedanke kam, lasst uns doch mal zusammen was machen?! Und so ist es dann auch nach einem Jahr passiert
und die Wiedersehensfreude war groß.
Wir hatten so einige Ideen, die allerdings einiges an Zeit brauchten, um diese vorzubereiten. Ob das Reinigen von diversen Dingen, Klamotte oder Aquarium kaufen, den Kleiderschrank plündern, Utensilien zusammentragen, schauen in welcher Örtlichkeit wir was machen und Bier besorgen ;-)
So sind dann die Bildergeschichten entstanden, mit einer gewissen Idee, aber immer mit einem Spielraum an Spontanität.
Was genau nun entstanden ist, das werden wir euch immer wieder mal ein Stück zeigen.
Hier ist nur ein kleiner gesamter Vorgucker.
Der Vorgucker ist nun zu Ende und hier soll es nun aber mit den (ersten) Bildergeschichten losgehen…
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*Midsommar*
In einer Welt bar von Tiefe und Sinn, da fanden wir uns. Wir, die Mädchen in Weiß, zogen uns gegenseitig an. Wir spürten die Leere in der jeweils Anderen und verfielen ihr. Angelockt von einer ähnlichen Kraft, wie die Kraft die den Stein auf den Boden fallen lässt, wie die Kraft die Ganze Sonnensysteme in ein Nichts stürzt.
So stark war unser Verlangen nach Sinnhaftigkeit und Spiritualität, dass wir kollidierten. Zu dritt. Verbunden waren wir nun und verstanden sofort. Wir entledigten uns des alten Lebens, der alten Kleidung. Wir trugen nur noch weiß, unbefleckt von den sinnlosen Gelüsten der Moderne, dem Konsum, den hohlen Floskeln und Versprechungen gottloser Ikonen.
In unserem Exil in Mutter Natur erkannten wir, wie verzogen die Realität geworden ist. Das Gleichgewicht zwischen Himmel und Erde ist aus den Fugen geraten. Unser Vater Sonne fing an uns zu verbrennen, anstatt uns Leben und Wärme zu schenken. Unsere Mutter Erde weinte ob unserer Blindheit und Dummheit. Aus einem Gefüge der Gegenseitigkeit ist ein Karussell des Egoismus geworden.
Aber wir wussten nun Bescheid. Wir atmeten unsere verdorbenen Seelen aus. Wir schauten hinaus zur Sonne, zum Himmel und versprachen ihm, das Gleichgewicht wieder herzustellen.
Denn der Himmel ist nicht gut, er wird uns nicht erlösen. Unsere irdische Existenz ist nicht böse und wird uns nicht verderben. Es geht um Zusammenspiel, um Gegenseitigkeit. Dies macht die Realität aus. Die Realität, in der wir nun wieder leben wollen.
Himmel und Erde wieder zu vereinen, das wird auch unsere leidende Mutter Erde wieder in ihr Gleichgewicht bringen. Wir sind bereit, zu geben, statt nur zu nehmen.
Es ist nun die perfekte Zeit. Der längste Tag des Jahrs steht an. Die kürzeste Nacht. Das größte Zeitfenster, um in Kontakt mit Vater Sonne zu stehen. Nach unserer Pilgerreise zu uns und zu diesem Ort, widmen wir unser Leben nun der Arbeit für die Götter der Gegenseitigkeit. Wir suchen den Maibaum auf, der Baum in unserer Umgebung, der seine Äste am weitesten gen Himmel streckt. Wir tanzen. Stoisch, zuhörend. Wir sind die Materie, die plumpe Masse dieser Welt, aber wenn wir dem Maibaum zuhören, tanzen wir, werden wir erfüllt von seinem Geist und seinem Wissen. Er krönt uns zu Mai Königinnen und wir sind bereit,
den nächsten Schritt zu gehen.
Wir betreten den Tempel des Todes, gebaut aus dem, was uns gegeben wurde. Was lebte und nun tot ist. Diese Pyramide aus Holz beherbergt und nun bei unseren Ritualen. Sie ist der kosmische Fels, hier bei uns auf unserer Erde. Hier können wir direkt kommunizieren mit dem Himmel und ihm das Leben geben, was er verlangt für das System der Gegenseitigkeit.
Wir tanzen wieder. Nun nicht mehr stoisch, nicht mehr zuhörend. Wir schreien und gurgeln, wir geben die Laute unserer Opfergaben wieder. Wir tanzen wild und intensiv. Die Wesen, die wir darbieten, ihr Leben, ihre Seele, wir ehren sie. Tod ist das letzte Kapitel und gleichzeitig der Neuanfang. Unsere Gaben werden neues Leben bringen, Gleichgewicht und neue Chancen.
Dieser Glaube gibt uns unseren Sinn zurück, unsere Wurzeln. Denn wir wollen nicht mehr entwurzelt sein und blind durch eine entrückte Welt taumeln. Wir wollen zum Ursprung zurück.
Nach dem Ritual fallen wir auf den harten Boden der Holzpyramide zurück.
Und schließen die Augen...
Man kann sicherlich einige Parallelen zum Film Midsommar und dessen mythologischen Anspielungen erkennen. Was beabsichtigt ist. Wir alle finden den Film ziemlich cool und wollten auch mal so eine Art „Folkhorror“ umsetzen und die Kulissen passten gut. :)
Gedanken in Textform: Elisa
*Wer wird das - Next Germany Buxen Modell?!*
Nachdem die Meeeeedels eintrafen, gab es erstmal die übliche Knutschparade. Hier ein Küsschen, dort ein Bussel und da ein Schmatzer. Natürlich wird dies immer sehr laut und sehr langatmig zelebriert, man mag sich ja unheimlich gern.
Nach der Knutschparade, wurde es mit einem Schlag ernst, denn es fiele die Worte “Heute ist wieder Entscheidungstag und nur drei von euch können das nächste Buxen Modell werden“. Und auf einmal Stille. Bei Elisa, Lia und Sophie machte sich der Angstschweiß breit und die Tränen kamen gerollt. Aus der einst “Liebe ist in der Luft“, wurde es auf einmal Bierbuxenernst. Die Luft stand still! Ein bisschen musste ich in mich hinein grinsen, weil den 3 Meeeeedels gar nicht aufgefallen ist, das gesagt wurde “Nur drei von euch können das nächste Buxen Modell werden“. Ich ließ diesen Moment der Stille kurz stehen, da es wirklich still war. Kein Ton kam aus den Meeeeedels raus. Das war so schön. Die Ruhe. Ruuuuuu-heeeeeee. Aber ich wollt die Meeeeedels nicht zu sehr stressen
und machte sie dahingehend aufmerksam.
Ich sagte “Habt ihr mir überhaupt richtig zugehört? Ja (!), warum? Weil ich sagte - Nur drei von euch können das nächste Buxen Modell werden“. Sie erwiderten, “Ja und? “ Ich sagte nur ganz kurz “Nur drei von euch!“ Auf einmal war wieder Stille und dann sagten sie “Na wir sind doch drei?! “ Ich: “Genau! “ …nach einem kurzen Moment, wo man sah, wie den drei Meeeeedels das Licht aufging, sagten sie “Du bist so ein Blödpeter. Du Arsch! Dann sind wir ja die nächsten drei Buxen Modell?! Ja, das seid ihr! “ Und auf einmal war die Still vorbei, es wurde gejubelt, sich gefreut und es gab wieder eine Knutschparade.
Die Biere wurden erhoben und es wurde losgelöst getrunken…
Nach der Ekstase musste ich den Meeeeedels noch erklären, was sie machen müssen. Und zwar… Für den Gewinnerinnenlauf müsst ihr die Buxen der Firma Buxenschlibbor anziehen. Jede darf sich eine Farbe aussuchen. Ihr dürft euch zusätzlich noch einen Mantel überziehen, dafür aber Obenrum bitte frei machen. Ihr lauft erst zu dritt, von dem Vorhang in meine Richtung und danach macht das jede einzeln von euch und die jeweiligen zwei anderen Meeeeedels setzen sich auf einen Stuhl. Ihr macht auf sexy, hot, scharf, ein bisschen übertrieben. Und wir trinkt vorher gleich nochmal ein schluck Bier…
Die Stimmung hatte ihren Höhepunkt. Die Meeeedchen zogen sich um, soffen ihr Bier, gaggerten und kicherten Lauthals herum.
Ich als Fotograf gab auch nochmal alles. Ob Fototechnisch oder die Mädels nochmal für den Finalen Lauf anzufeuern...
Ihr seid wunderschön
Ich sehe großes Potential in dir
Zeig mir was du kannst
Ihr gebt ja richtig voll Gas
Du willst das hier Gewinnen? Du hast es Gewonnen!
Ihr seid so heiß, ihr Meeeeedels
Du brauchst nicht üben, du kannst es
Heute habe ich leider wieder ein Foto für dich. Nicht nur eins, sondern zwei, drei, viele mehr
Ihr Meeeeedels seid alle toll
…das sind sie doch, oder?! :-)
Und wenn ihr euch jetzt fragt, warum mussten sie sich für den Buxen-Gewinnerinnenlauf-Challenge obenrum frei machen? Dann kann ich nur sagen, sonst hättet ihr es euch ja gar nicht angeschaut. Nicht wahr ;-) Kann man mal sehen, wie man Dingen erst dann Beachtung schenkt, wenn jemand nackt ist. Unabhängig, ob man dies als positiv oder negativ bewertet. Ich muss aber noch hinzufügen, dass durch die positive Stimmung der Meeeeedels, es ihn ohnehin schon sehr Hot war
und das Wetter sein Übriges dazu beigetragen hat, dass sie das ganz freiwillig machten.
Wer sind die - Next Germany Buxen Modells?
* Elisa! * Lia! * Sophie! *
*Die verdiente Abkühlung*
Nachdem “Die Hühner sind los“ waren und wild umherliefen, sollte nun das, was an dem Tag angedacht war, nun endlich umgesetzt werden! In das kühle Nass!
Wohlverdient, nicht wahr…
Und wer es nicht mitbekommen hat, was mit den Hühnern war, der wird es jetzt mitbekommen… :-)
*Die Hühner sind los*
Es war Wochenende und ein hochsommerlicher Tag. Die Sonne stand im Zenit. Es war warm. Sehr warm. Wenn nicht gar heiß. Es war so heiß, dass die Luft schon anfing zu flimmern. Es war zwar ein kleines Lüftchen zu spüren, aber das war eher der Tropfen auf den heißen Stein, damit es eine spärliche Abkühlung gab. Und weil es nun so heiß war, wollten die drei Damen die Seele baumeln lassen, ein Bier trinken und sich abkühlen.
Nur kam etwas dazwischen. Ein wildes Gegagger haben sie vernommen und es kam aus Richtung Hühnerstall. Sie schauten sich an und sagten Dinge wie, Och nee, sind die Hühner wieder los. Muss das sein. Heute! Jetzt, wo es so heiß ist?! Ich werde blede. Gut, dann hat sich das wohl vorerst mit dem Abkühlen erledigt. Und so trotteten sie zum Hühnerstall...
Lustlos, schwitzend und mit nicht gerade guter Laune kamen sie dem Stall immer näher. Mit jedem Schritt wurde das Gaggern immer lauter und ihre Lust, sich jetzt mit den Hühnern die Zeit zu vertun, war nicht gerade von Euphorie gezeichnet.
Doch als sie aus der Ferne die ersten Hühner sahen und dann auch den Hahn, bekamen sie ein Lächeln ins Gesicht… Schau mal, da is Jan und da ist Ginger. Och, die sind so schön und süß, die kleinen Saurier. Sie fingen an zu lächeln, lachten und irgendwie entstand eine wilde Symbiose aus gaggernden Sauriertieren und weiblichen Neandertalerinnen.
Und genau in dem Moment schien es, als würde der Plan, sich eigentlich abkühlen zu wollen, in die Ferne rücken. Also wirklich ganz ganz weit weg fern! Sie gingen in den Stall und das Leid, was sie wenige Minuten zuvor erwähnten, war vergessen. Es war eine Freude dies zu sehen, vielleicht aber nicht unbedingt zu hören ;-)
...Gagger Gagger Gagger...
Gedanken in Textform: ich, der Peter
*In Beschlag genommen*
Da staunte der wackere Weidmann nicht schlecht ob des Wildes, welches seine Kanzel in Beschlag genommen hatte.
Drei wunderliche Exemplare. Was planen sie? Bauen sie ein Nest? Wollen sie gar brüten? Hier in seiner Kanzel?
Da würden die Weidgenossen wohl Augen machen!
Die Hege dieses Reviers zahlt sich aus. Beherbergt es nun eine so schöne und seltene Art.
"Nicht geschossen ist auch gejagt" brummte er in seinen Bart und trat den Heimweg an.
Gedanken in Textform: Sophie
*Eine Tonne ohne Boden?*
Für euch schauen wir ganz genau in die Tonne 2025.
Und wie ihr seht, ist ganz schön viel drinnen. Zum Glück ist ein Boden vorhanden, denn sonst würden ja die drei Damen durchfallen
und das möchte sicher keiner von euch.
Und…ganz wichtig, sonst wären die Bilder nicht so entstanden,
wie ihr sie hier seht.
*Freiheit*
Ein Goldfisch im Glas schwimmt langsam seine Runden, gefangen in einem transparenten Raum, der ihm weder Freiheit noch Geheimnis lässt. Beobachtet von außen, scheint er Teil eines stillen Theaters zu sein, das unaufhörlich durch den Glasrand hindurch betrachtet wird.
In gewisser Weise spiegelt dieser Fisch die heutige Gesellschaft wider: die ständige Überwachung, das Gefühl, immer beobachtet und bewertet zu werden. So wie der Fisch sich nie vollständig aus seiner gläsernen Welt entfalten kann, fühlen sich auch viele Menschen in unserer vernetzten und transparenten Welt eingeengt, gefangen in den Erwartungen und Blicken anderer.
Die Illusion von Freiheit bleibt, doch der Raum zum Atmen
wird immer kleiner.
*Bushaltestelle*
So eine Bushaltestelle, hat schon was für sich. Man geht, läuft, rennt, schreitet mit großen Erwartungen, so einer Haltestelle entgegen. Kommt der Bus, ohne Verspätung?! Wenn ich pünktlich bin, dann soll aber auch der Bus gefälligst pünktlich sein. Das wäre sonst eine bodenlose Frechheit. Wo kommen wir denn da hin, ich zahle ja auch mein Geld dafür. Also auch für die Pünktlichkeit. Wo kommen wir sonst hin! Es sei denn, ich bin nicht pünktlich an der Haltestelle, dann darf auch gern der Bus unpünktlich sein.
Möglichst so, dass ich dann drinnen sitze, trotz meiner Unpünktlichkeit.
Aber was macht man nun, wenn der Bus nicht kommt? Man vertut sich die Zeit und fängt an zu hoffen und zu fragen,
wann kommt er? Da ist das Buswartehäuschen. Erst einmal rein setzen oder unter das Dach stellen, zum Schutz.
Das ist noch in uns so drinnen, seit wir in Höhlen gelebt haben. Und dann schaut man nach draußen, ob der Bus kommt.
Er kommt nicht! Man schaut auf die Uhr, die ein mit einer klaren Exaktheit sagt,
um wie viel Zeit sicher der Bus verspätet. Furchtbar!
Was ist nun aber, wenn der Bus durchfährt?! Mh…dann muss man sich auffällig verhalten. Extrovertiert sein und heraustreten aus dem Häuschen. Sich in Pose bringen. Das im Falle des Vorbeifahrens, dass der Mensch, der den Bus fährt,
schlagartig aus seiner Fahrlethargie geworfen wird und auf die Bremse tritt.
*Nächste Schicht*
An einem Wald, so tief und weit,
Wo Eichen stehen, in alter Zeit,
Dort tanzen Nymphen, zart und fein,
Mit Blättern, Licht und Wurzeln, rein.
An einem Wald, so tief und weit,
Wo Eichen stehen und sie ohne Kleid,
Dort müssen die Nymphen, als nacktes Weib,
Sich auch ausruhen, zum nächsten Tanze bereit.
Und die Moral der Geschicht, gibt es nicht…
Oder doch…
…jeder muss mal schlafen, sonst kannst du nicht auf die nächste Schicht.
*Bohemian Rapsody
Hier sollen ein paar Summer Vibes vermittelt werden. Mh? Ob wir das bis zum Ende hin schaffen?! Ihr werdet sehen...
Bis jetzt ist es uns gelungen!
Nun könnte die Geschichte kippen. Wohin, ob schön oder schlecht, ist euch überlassen.
*Sommer Bierdosenassiweiber*
Und schwupp, schon ist die Bohemian Rapsody Romantik vorbei :-)