*Ein Hauch von Marie*

 

 

Wortwörtlich kann man den Titel des Bildes nehmen! Ich kann überhaupt von Glück sprechen, dass ich und somit auch Ihr etwas seht. Nach der Entwicklung hatte der Film so wenig Zeichnung, dass kaum etwas zu sehen war. Warum aber? War ich zu blöde zum Bildermachen oder an was lag es nun?

 

 

Das beantworte ich sehr gern. Die Bilder sind alle analog entstanden. Fotografiert habe ich sie mit meiner Pentacon Six TL. Da diese Kamera keinen Belichtungsmesser hat, nutze ich hierfür immer den Belichtungsmesser Gossen Lunasix F. Er hat mich noch nie im Stich gelassen und seine Werte sind immer genau. Wenn man aber jetzt die Bilder so betrachtet, sind sie doch irgendwie nicht so richtig gut in der Qualität. Vielleicht liegt es an dem Film? Und da kommen wir der Sache näher. Im Nachhinein lag es genau an diesem und somit auch an mir. Ich nutze hier zwei Kodak Porta 800 (03/2009 !!!)

 

 

Ich kaufe ab und zu im Internet Filme, die weit über dem Ablaufdatum sind. Natürlich mit dem Risiko OB und WAS überhaupt nach dem Belichten auf dem Film zu sehen ist. Oft hatte ich mit solchen überlagerten Filmen Glück, aber bei besagtem Film ist nun genau das eingetreten, was bei überlagerten Filmen passieren kann: Die Negative hatten einfach zu wenig Zeichnung. Es war fast nichts mehr zu sehen. Hinzu kommt noch, dass die Filme eventuell beim Vorbesitzer falsch gelagert wurden. Die weißen Punkte auf den Bildern kommen von fehlender Emulsion auf der Oberfläche, was sich dann nach der Entwicklung zeigt.

 

 

Durch die falsche Lagerung der Filme wurden also die Empfindlichkeit, das Farbgleichgewicht und somit die physikalischen Eigenschaften beeinträchtigt. Ich hätte den Film um eine bis zwei Blenden länger belichten müssen. So wurde es mir dann in meinem Fotoladen des Vertrauens in der Dresdner Neustadt, Foto Görner, zugetragen. Über die Rückmeldung war ich dankbar, nun weiß ich es für das nächste Mal besser. Warum Ihr nun überhaupt etwas seht, liegt daran, dass beim Scannen des Filmes noch einiges rausgeholt werden konnte. In dem Zusammenhang wurden die Farbfilme auch in Schwarz/Weiß konvertiert, um ein größeren Bearbeitungsspielraum zu haben. Wenn man allerdings die Bilder so betrachtet, hat man das Gefühl, als wären sie aus einer anderen Zeit. Am Ende waren Marie und ich froh, dass überhaupt etwas zu sehen ist, denn ich hatte Marie an diesem Tag nur mit den beiden abgelaufenen Filmen ins Bild genommen.

 

 

Unser Treffen und das gemeinsame Bilderzaubern ist nun schon eine Weile her, aber trotzdem ist es noch lebhaft in meinen Erinnerungen. Auch wenn wir nur wenige Stunden miteinander verbrachten, kam es mir wie eine lange Zusammenkunft mit einer vertrauten Person vor. Peter kam mich in meinem zu Hause besuchen.

 

 

Von Anfang an hat die Chemie zwischen uns beiden gestimmt und so trug es sich zu, dass wir die meiste Zeit mit Lachen und Scherzen verbracht haben. Brüderlich teilten wir uns dabei die letzten, spärlichen Vorräte an Bier und Tabak. Das bringt mich noch immer zum Schmunzeln. Neben all der Quatscherei fanden wir dann auch noch ein paar Minuten, um gemeinsam Bilder zu machen. Und was soll ich sagen, die Ergebnisse sind magisch.

 

 

Ich freue mich auf ein weiteres Zusammentreffen und bedanke mich auch für all die Geduld, die Peter mit mir hatte.

Den von Marie geschrieben Worten kann ich nur in vollen Zügen beistimmen und sage einfach > JAAAAAA…sehr gern wieder! Ich Grüße Dich dufte an das dicke B an der Spree:-)

 

 

 

Schon mal darüber nachgedacht...

 

Heiratet endlich! Macht Familienfeiern! Werdet ein Paar! Feiert das Leben! Setzt Kinder in die Welt! Macht nicht nur Musik im Proberaum, sondern spielt vor Publikum!

 

Du bist hier auf dieser Welt und DAS wurde noch nicht in Bildern festgehalten?! Mh…na dann wird es aber Zeit :-)

 

Du kannst Dir vorstellen, dass ich Derjenige sein könnte, der Dich in Bildform festhält? Dann sende mir eine kurze Mail und ich melde mich umgehend bei Dir. Ich würde mich jedenfalls freuen, von Dir zu hören:-)