*Digitale Elschwurst ohne Pelle*
*Die Herrin vom Fließgewässer*
Man kennt die Herrin vom See, Nimue, die das magische Schwert Excalibur bewacht. Die mystische Wasserfee ist eine bedeutende Figur in der Artussage. Aber kennt ihr auch die Herrin der Fließgewässer? Sie ist eine nicht-ganz-so-mystische Fee, die gerne an Fließgewässern steht. Was ihr an angeborener Mystik fehlt, macht sie wett mit einem geheimnisvollen Stück Stoff, was sie leicht gekleidet. So wirkt sie doch recht mystisch, wenn man ihr spontan begegnet.
Welche Geheimnisse sie wahrt, das weiß man nicht. Es ist einfach so gut wie nichts bekannt über sie. Aber Dichter schreiben Gedichte über sie, wie es sich für eine echte Fee gehört.
In anmutigen Schwüngen seine tiefe Linie ziehend,
In fast unsichtbaren Wellen wirbelnd und fliehend,
Den Zweig der Trauerweide mit flüsterndem Ton,
Langsam, den Strand aus Kieselsteinen küsste sie schon.
Versteckt zwischen den Büschen hielt sie inne zu lauschen,
Als wolle sie erneut eine ferne Melodie einfangen, berauschend.
Mit erhobenem Kopf und konzentriertem Blick auf die Klippen,
Mit zurückgeworfenen Locken und leicht geöffneten Lippen,
Wie ein Denkmal griechischer Kunst schien sie erfasst
Von Gefühlen den Menschlichkeit, in ihr fast verblasst.
Denn in all den Wellen, die das Licht verfolgen, jagen,
ist die Beute, im See verschwindet, sind die Klagen.
Die die Menschen aus ihrem Gedächtnis löschen, doch mit ihnen
Auch die Wohltaten vergangener Tage nun dem See als Futter dienen.
So ist weder Menschlichkeit noch Grausamkeit in ihren Wassern daheim,
Doch so gleichgültig ist auch das Herz der Herrin, und für immer allein.
*Die Waldfrau*
Sie, die Waldfrau! Man sprach in der Umgebung von ihr, wie bezaubernd schön und strahlend ihr Antlitz ist und man erzählte sich Geschichten von ihr, in den schönsten Worten und Tönen. Aber…sie wurde auch noch nie gesehen!
Doch eines Tages…
…man mag es nicht glauben, als ich durch den Wald ging, sah ich sie auf einmal. Sie, die Waldfrau! Sie musste es gewesen sein, weil sie den Erzählungen voll und ganz entsprach. Sie sahs einfach da, so zart, zerbrechlich, zurückhalten und nackt,
um sich in der Sonne aufzuwärmen.
Und wie vom Blitz getroffen, holte ich so schnell, aber auch so leise wie möglich meine Kamera aus dem Rucksack heraus.
Sie schaute mich in dem Moment skeptisch an, mir stockte der Atem. Es fühlte sich an, als würde die Zeit stehenbleiben.
Allerdings merkte sie schnell, das von mir keine Gefahr ausging und lies mich mit dem fotografieren gewähren…
Würdet ihr in dem Moment auch so handeln? Denkt aber daran, der Post hier, ohne Bilder, wäre euch sicher nicht aufgefallen ;-)
*Symbiose*
Ein großer Lebensraum und unzählig verschiedene Lebensformen, die sich diesen teilen. Lebensgemeinschaften, die ihren Nutzen daraus ziehen, miteinander zu leben, trotz ihrer Unterschiede. Jeder lebt auf seine Art und Weise. Wie im Kleinen, so auch im Großen. Und mal mehr oder weniger in Abhängigkeit voneinander.
So ist hier der Mensch und die Natur zu betrachten. Nichts ist rauer als die Natur und der Mensch. Beide können rau, zerdrückend, hart, kantig, schwer, laut, unerwartet sein. Aber auch ruhig, sinnlich, leise, leicht, zart und erwartet.
Um nur ein paar Adjektive zu nennen.
Und das wollten wir euch hier mit dieser Bilderserie zeigen. Eine Symbiose aus Mensch und Natur. Verschmolzen zu einem Ganzen, ob gewollt oder nicht gewollt für den Betrachter. Nicht alles möchte man so sehen wie es ist, weil es nicht schön erscheint. Aber darum geht es nicht. Es ist der Lauf der Dinge, was die Natur ausmacht. Sie denkt nicht darüber nach, ob etwas schön oder hässlich ist. Die Natur macht einfach. Ohne unser Zutun; sie würde mit Sicherheit vieles anderes machen.
Aber dafür ist es zu spät. Der Mensch wird zum Parasiten der Natur.
Trotz dass der Mensch eigentlich eins mit der Natur sein sollte und dementsprechenden darauf achten sollte, drängen wir uns immer wieder dazwischen, aus den verschiedensten Gründen. Wir machen das. Du und auch ich.
Und so entsteht letztendlich eine Symbiose aus einer negativen, aber auch einer positiven Verbindung.
Gedanken in Textform: ich
*Der Natur erlegen*
*Das alte Weib aus dem Wald*
Ja, der Wald in und um die Alpen ist wunderschön, jede Ecke eignet sich als Postkarten Motiv. Man kann drei leben in dieser Kulisse Fotos machen. Natürlich hübsch drapiert im Grünen, oder geerdet auf dem moosigen Boden.
Wir haben das schon alles gemacht, so als Alpendauergäste. Peter wollte während unseres letzten Aufenthalts mal etwas anderes probieren. Er sagte mir: „Nimm mal dein Korsett mit!“ und ich war erst skeptisch. Ich dachte erst, wenn der Herr hier so Pin-Up Bilder vor Bäumen machen will, dann bin ich raus. Als wir aber immer tiefer in den Wald gingen, fanden wir ein kleines Baumstamm-Tipi aus Totholz und Peter meinte nur: „Hier ist es gut!“ und ich so „öhhhh... ok“
Und da durfte ich mein inneres Hexenweib herauskehren. Also eher gesagt: mal wieder. In der Bretagne haben wir ja schon Hexenzirkel-Bilder gemacht und diese Ästhetik gefällt uns einfach. Zumal ich so eine verhurzelte Elschwurst bin, die am liebsten auch gerne mit 23 Viechern im Wald existieren würde um dort Pläne zu schmieden, wie man am besten das Patriarchat vernichtet!
Und
so hurzelte ich im Tipi aus Stöcken herum. Ich habe versucht, etwas creepy rüber zu kommen. Und Peters tolle, verzerrte Linseneffekte sollen das natürlich noch verstärken...
Schließlich bin ich in dieser Bildreihe das alte Weib aus dem Wald! Schrecken der Dorfkinder! Die Stimme aus dem Unterholz. Knacken die Zweige im Wald oder meine alten Knochen? Ist dieses schöne Gesicht wirklich meines, oder habe ich es einer Jungfrau vom Kopf gerissen um weitere Opfer anzulocken? Entscheidet selbst. Hihihihi.
*Verdrehte Treppenwurstwelt*
*Brücken bauen? Brücken erhalten!*
Niemand kann dir die Brücke bauen, auf der gerade du über den Fluss des Lebens schreiten musst, niemand außer dir allein. So sprach schon Friedrich Nietzsche. Nur sagt einem ja keiner, wie schwer das sein kann. Und wie viele Brücken schon gebaut worden, von all denen, die vor uns kamen.
Brücken, die man auch noch einmal gehen kann, um zu lernen von den Vorfahren. Aber auch Brücken, die marode sind, denn auch früher haben die Menschen manchmal nur mit Ach und Krach den Fluss des Lebens überquert. Brücken, die einsturzgefährdet sind, und dennoch ein wertvoller Weg sind. Lass mich diese Stützen, lass mich die Erinnerung aufrecht erhalten. Ich kann selbst keine guten Brücken bauen, aber ich liebe es, die Werke anderer zu erhalten und in Ehren zu halten.
Vielleicht hat das der gute Nietzsche anders gesehen, aber ich denke, nicht jeder muss Brückenneubau betreiben. Nicht jeder muss in einer Geraden den Fluss des Lebens überqueren. Ich wandere
gerne am Fluss und schaue mir die Bauwerke, der anderen an und wenn dort mal eine helfende Hand gebraucht wird, gebe ich sie gerne. Oder zwei. :-)
Das Ganze gibt es in bunt und in Farbe
*Morgendliche Routine mit Abwegen*
Man muss sich ja schon ein wenig informieren, was so in der Welt da draußen passiert. Und am besten auf dem stillen Örtchen. Mh…und manchmal ist es einfach nicht zu ertragen und da greift man eben doch mal zu einem Sterni. Quasi nach den Sternen greifen.
Heeeee…und dann wird man auch noch von so einem Zeitungsfuzzi fotografiert. Furchtbar! Paparazzi!! Nicht dass ich dann morgen auf dem Titelblatt vom Stern(i) erscheine. …;-)
*Die Trilogie von Nichts*
Die mit Sicherheit noch eine Tetralogie oder gar eine Pentalogie werden kann. Also irgendeine …logie!
Die nächsten Teile aus der Trilogie, gibt es für Euch schon zu sehen…
Klappe die 1.! - Stehlampe “Älgkorv“
Höhenverstellbare Stehlampe. Die Komplette Lampe ist optimal zum Ausrichten des Lichts. Lässt sich in viele Richtungen verstellen. Anfänglich schwer aufzubauen, da keine Körperspannung vorhanden. Jedoch nach ca. 24 voll einsetzbar und die Spannung liegt voll an. Glühkörper sorgt für eine warmes Lichtgefühl.
Bewertung: 5 Sterne von 5 Sternen.
Für sehr gut befunden. Ein wahrer Hingucker. Ich liebe diese Lampe. Sollte jeder bei sich stehen haben. Steh aber nur bei mir! Ha!!!
Klappe die 2.! - *Kontaktaufnahme*
Das Wesen aus einer anderen Welt, nimmt mit mir über das Licht Kontakt auf. Leider höre ich
schwer…
Klappe die 3.! - *Telepathie - Experiment*
Hier der Beweis (wie die Bilder eindeutig beweisen)! Dass man mit der reinen Übertragung von Gedanken, das Licht zum erleuchten bringt.
Klappe die 4.! - *Fötus*
Und schwuppdiwupp, wurde jetzt schon aus der Trilogie eine Tetralogie :-)
Vorerst Ende ;-)
*Nur die Harten, gehen im Winter in den Garten*
Zählt darunter auch der Wintergarten?!
...inklusive die Hundi Merle, die auf den Bilder wieder ihre überaus hervorragenden Körperspannung zeigt :-D
*Auf den Milchmann warten...*
...oder einfach nur mal die Zeit versitzen und irgendwas machen.
*Die Aussätzige*