Christine

 

 

...und manchmal auch ich.

 

(später mehr dazu;-)

 

 

Gleich zum Anfang eine vielleicht nicht so unwichtige Info für Euch, bevor Christine das Wort bekommt. Wir haben zwei Bilderrunden gemacht. Das was Ihr hier seht ist nur ein Teil von dem, was wir in der Zeit umgesetzt haben. Also es kommt noch mehr!Geduld, Geduld…:-)

 

"Alles kann, nichts muss" - ich persönlich glaube ja, das ist einer von Peters Lieblingssätzen:-)  Aber das ist genau das, was er während der gesamten Bilderrunde (und auch sonst) verkörpert hat - absolute Gelassenheit und Entspanntheit. Neben der Begeisterung für die Fotografie und die Kunst, die man bei ihm an jeder Faser seines Körpers spürt. Es geht gar nicht anders, als sich von seiner Freude mitreißen und sich fallen zu lassen. Sich fallen zu lassen in den Moment, das Drumherum ausblenden und diese Zeit des Seins einfach nur zu genießen. Ich habe mich in jeder Sekunde unglaublich wohl gefühlt, und freue mich sehr auf die nächste Bilderrunde.

 

 

Tanzen ist Liebe. Liebe zu mir selbst. Liebe zu all meinen Facetten, die ich mit mir habe. Liebe zu dem was ist. Tanzen ist Liebe. Liebe ist Kraft. Verletzlich. Mutig. Liebe heißt sich zu trauen. Fallen lassen und vertrauen. Sich zeigen mit all den unglaublichen Stärken und berührenden Verletzlichkeiten. Ohne Angst Einblicke in die eigene Geschichte gewähren. Liebe ist, zu lieben und gleichzeitig, ohne Erwartung auf Gegenleistung, den Raum für den anderen zu öffnen. All das ist Tanzen. Tanzen ist Liebe. Wenn du magst, komm dazu.

 

 

*Tanzen ist Liebe. Liebe zu mir selbst - Klappe die 1.!*

 

 

*Geist–Reich*

 

Mit Christine Bilder zu machen, war in vielen Punkten irgendwie...

 

  • Kreativ
  • Freigeistig
  • Ruhig
  • Spontan
  • Intensiv
  • Entspannt
  • Losgelöst
  • …einfach machen und Sein

 

Wir haben uns vorher viel über uns unterhalten, aber auch über das Bildermachen an sich. Meine Betrachtung und meine Ideenwelt. Ich hatte durch das kennenlerne die Möglichkeit, meine Ideenwelt so auf Christine zuzuschneiden, dass Sie zu irgendwie fast allen Ideen JA sagte. Ich erklärte ihr alles in ruhe, so dass Sie sich von jeder einzelnen Idee ein Bild  machen konnte. Sie war dann diejenige, die über den Ideenzettel schaute  und einfach sagen sollte, worauf Sie Lust hat die einzelne Idee umzusetzen. Ganz gleich ob sie nur im Bild zu sehen ist oder mit mir. Unabhängig davon, ob ich nur zum Teil oder gar ganz im Bild zu sehen bin. Ob in Klamotte oder gar nackt. Ja nackt!

 

 

*Ein nicht definierbarer Liegepunkt*

 

 

*Tanzen ist Liebe. Liebe zu mir selbst - Klappe die 2.!*

 

Die Bilder Tanzen ist Liebe. Liebe zu mir selbst waren eine Ideen von Christine. Die ich natürlich gern umsetzen wollte. Sie wollte schon immer mal Bilder haben, wie sie sich frei zur Musik bewegt. Diese Bilder haben wir einmal in Klamotte gemacht und einmal ohne. Sie brachte Musik mit, wonach sie sich bewegen wollte. Um die Bildwirkung zu unterstützten, machte ich das Zimmer etwas dunkler, um mehr mit Licht und Schatten arbeiten zu können und ich hielt einen Spiegel und diverse Kristalle vor die Linse, während sie tanzte. Zusätzlich positionierte ich noch diverse Spiegel im Zimmer, dadurch wird meines Erachtens die Tanzbewegung noch mehr unterstützt. Durch die Spiegel entstehen mehrere Bildebenen, die wiederum das Ganze noch mehr traumhafter erscheinen lassen.  Es wirkt alles noch leichtfüßiger, als sie ohnehin schon war. …wenn ich diese Bilder so betrachte, finde ich sie einfach total schön.

 

 

 

*Sie ist die Unschuld in Person*

 

Das was Ihr hier seht ist eine Doppelbelichtung.

 

Hier unten seht Ihr die 2 einzelnen Bilder, woraus die Doppelbelichtung besteht und letztendlich das doppelt belichtete Bild.

Bevor der Gedanke bei Euch kommt, was das doppelt belichteten Bild angeht > NEIN, ich habe nicht die beiden einzelnen Bilder übereinander gelegt.

 

 

 

*Tanzen ist Liebe. Liebe zu mir selbst - Klappe die 3.!*

 

 

*Geist – Reich*

 

 

 

*Die Dame ziemt sich zu zeigen*

 

 

*Tanzen ist Liebe. Liebe zu mir selbst - Klappe die 4.!*

 

Heeee...da ist der Fotonaut mit im Bild!?

 

Warum aber bin ich mit im Bild? Reicht das nicht aus, dass ich der Fotograf bin und die Bilder mache? Nein, nicht für mich. Ich finde es auch nicht im Geringsten komisch. Ja…so werde ich in dem Sinne vom Reporter (Der Fotograf) zum Akteur (Das Model). Wenn man es richtig betrachtet, dann bin ich beides – Verrückt!!!

 

Den Gedanken, mich mit ins Bild zu bringen, habe ich schon seit längerem. Dies habe ich auch schon zuvor mit Julia gemacht...

 

 

Vor allem weil ich diesbezüglich einige viele Ideen habe oder sich manchmal bei einer Bilderrunde Ideen entwickeln und in dem Moment fehlt der Protagonist. Und in dem Fall, ist es doch nicht weit hergeholt sich selber vor die Kamera zu stellen. Raus aus der Komfortzone! Sich zeigen. Kreativ sein. Wenn ich beides bin, dann hat das Ganze auch einen ganz anderen Anspruch. Ich muss viel mehr darüber nachdanken, wie ich die einzelne Idee umsetze. Bildschnitt. Aufbau. Licht. Belichtung. Pose. Wie viele Bilder benötigt diese Bildgeschichte. Und das reizt mich ungemein. Es fordert mich. Es macht mir Spaß. Nachdem ich die Testbilder gemacht habe, nehme ich einen Funk.- oder Kabelauslöser und los geht´s… Unabhängig wie ich nun mit in dem Bild auftauche.

 

 

Warum auch noch nackt?! Weil ich nichts Verwerfliches daran finde. Nacktheit sollte eigentlich was völlig normales sein. Grundsätzlich ist hier natürlich das Problem, Menschen zu finden die darauf Lust haben und vor allem kein Problem. Denn Nacktheit bedeutet für viele Menschen ein „Sich- einander- Nähern“, ob nun angezogen oder ohne Kleidung… 

 

 

Woher kommen aber diese Ideen? Unabhängig ob ich jetzt mit vor der Kamera stehe oder nicht, das Leben bringt die Ideen. Ganz einfach. Diese beinhalten alles: ob die Hingabe zum Leben. Die Resignation zum Leben. Einsamkeit. Vertrautheit. Melancholie. Zuneigung. Liebe & Sex. Der Glaube. Der Tot. Freude und Ängste. Traurigkeit. Nähe und Distanz. Hoffnung. Vertrauen. Abgründe. Die Skurrilität des Lebens. …des Leben in seinen ganzen Form. Und dass alles, möchte ich auf meiner Art des Bildermachens festhalten. Der eine wird davon begeistert sein, es lieben dies zu betrachten und der andere wird es nicht schön finden, zum banal oder er wird gar Abscheu empfinden, wenn dieser Mensch die Bilder betrachtet. Aber auch das alles sind alles Empfindung, und sind sie noch so negativ,  machen auch das Leben aus. …und das möchte ich festhalten!

 

 

Bevor ein Aufschrei kommt… NEIN (!) - mir geht es nicht darum, die Damen vor der Linse anzufassen, sondern meine oder unsere Ideen im künstlerischen Aspekt umzusetzen! Und es geht sehr viel um Kommunikation. Es wird alles vorher und währenddessen besprochen. Aus dem Grund war ich sehr froh darüber, dass Christine dazu Lust hatte und sich der Sache und sich meiner Ideenwelt dafür  hingab. Ein dickes Dankeschön an dich und einen dicken Umärmler hinterher. Ich bin sehr froh darüber, dass wir uns über den Weg gelaufen sind und ich bin gespannt was noch so passiert…

 

 

Ihr seht hier nur einen mini kleinen Teil von den Bildern, die wir diesbezüglich gemacht haben. Da ich für diese Bilder eine extra Seite widmen möchte, müsst Ihr euch noch ein wenig in Geduld üben. …:-)

 

 

Wer sich solche oder auch andere Bildgeschichten mit mir oder auch mit einem anderen Menschen zusammen vorstellen kann, der darf sich sehr gern bei mir melden. Ideenen gibt es zur genüge. Alles weiter dann später…

 

 

 

 

Nun noch ein wenig analoges Gedöns, was in der ersten Bilderrunde entstanden ist…

 

 

 

 

 

Hier seht Ihr nun ein paar analoge Bilder. Diese Bilder habe ich alle mit meiner Pentacon Six TL gemacht. Insgesamt habe ich 3 Filme vertütelt. Was neben den statischen Bildern diesmal etwas anders war, dass ich zum ersten Mal den Selbstauslöser der Kamera genutzt habe. Und siehe da, er funktionierte tadellos. Außerdem habe ich diesmal auch bewusst einfach so mal den Auslöser gedrückt, ohne groß die Schärfe einzustellen und dabei durch die Lupe in dem Sucher zu schauen, damit das Bild an der richtigen Stelle scharf wird. Wie ihr seht, die Schärfe sitzt manchmal daneben. Aber…das ist mir Scheißegal! …in dem Moment wollte ich einfach nicht darauf achten. Ich versuchte zwar noch spontan durch den Schacht der Kamera zu schauen, damit wenigstens heil Wegs das Bild vom Schnitt her sitzt, aber alles andere war mir egal. Ich und Christine finden die Bilder trotzdem total schön. Wie sagte Christine dazu, die Bilder haben etwas reporterhafte – sogar ein klein wenig voyeuristisches sind sie. …sehr schön sage ich dazu!

 

 

 

*Darf ich bitten, ein bisschen Fronkraich…*

 

 

*Auch da in Fronkraich genießt die Frau die Sonne und deren wärme…*

 

 

 

Bei den nächsten Bilder habe ich zum ersten Mal den Selbstauslöser der Pentacon Six verwendet. Zu meiner Freude funktionierte er tadellos...:-)

 

Christine – ich danke Dir so sehr für alles. *Alles* ist so viel, dass ich es einfach Mal so stehen lassen möchte…

 

 

*…einfach machen und Sein*

 

 

*...entspannt...*

 

 

*...losgelöst...*

 

 

 

*So kommen Sie zum Vorschein...*

 

 

*Der Weg ist das Ziel…*

 

 

*Sie war leicht verwirrt…*

 

 

*Gesichtslos*

 

Nun noch etwas speziell zur Großformat Fotografie. Bei den nächsten 3 Bildern, nutze ich eine Bodenlaufkamera von Rodenstock. Das sind diese Dinger, bei denen der Fotograf mit einer Decke über dem Kopf dasteht und die Kamera  auf einem Stativ befestigt ist, wenn das Bild gemacht wird. Vielleicht habt ihr das schon einmal in einem Film oder auf einem Bild von früher gesehen? 
Das Negativ ist 9x12cm groß (… stellt Euch eine Art Postkarte vor) und wird mit einer Planfilmkassette in die Kamera gesteckt. Dieser Prozess des Fotografierens ist natürlich nicht so schnell gemacht. Es bedarf einer genauen Vorbereitung: für mich, was ich alles einstellen und messen muss, und auch für den Menschen vor der Linse, weil dieser dann seine Position eine Weile nicht verändern darf.

 

Film: Planfilm Fomapan 400 / Großformat- Kamera: Rodenstock, Trinar - Anastigmat 1:4,5, 135mm, Baujahr ca. 1930

 

 

.…und zum Schluß…

 

*Tanzen ist Liebe. Liebe zu mir selbst - Klappe die 6.! - In Klamotte*

 

Schon mal darüber nachgedacht...

 

Heiratet endlich! Macht Familienfeiern! Werdet ein Paar! Feiert das Leben! Setzt Kinder in die Welt! Macht nicht nur Musik im Proberaum, sondern spielt vor Publikum!

 

Du bist hier auf dieser Welt und DAS wurde noch nicht in Bildern festgehalten?! Mh…na dann wird es aber Zeit :-)

 

Du kannst Dir vorstellen, dass ich Derjenige sein könnte, der Dich in Bildform festhält? Dann sende mir eine kurze Mail und ich melde mich umgehend bei Dir. Ich würde mich jedenfalls freuen, von Dir zu hören:-)