*Analoge Elschwurst ohne Pelle*
*Baummädchen*
Es gibt sie, auch wenn sie selten geworden sind. Aber da, wo die Bäume glücklich wachsen dürfen. Da, wo Vögel und kleine Kriechtiere die Baumkronen und Stämme besiedeln. Da, ja da, gibt es auch die Baummädchen. Wendig wie Eichhörnchen krabbeln sie die Bäume auf und nieder. Verweilen auf Ästen um dem Vogelgesang zu lauschen. Hängen sich aus am mächtigen Baumstamm. Stets mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht und bemüht, von den Menschen nicht gesehen zu werden. Aber manchmal siegt die Neugier und das Baummädchen zeigt sich doch und wird sogar ab und an von einem jungen Fotografen ins Bild gebannt!
So, nun aber Schluss mit dem romantischen Geschreibe. Schön sieht ja dann immer alles auf Bildern aus, aber so eine Elschwurst ohne Outdoor-Hülle ist einfach kein gutes Baummädchen, denn so eine Rinde auf nackter Haut kann schon ganz schön kratzen!! Spaß hat es natürlich trotzdem gemacht und ich mag das Resultat auch sehr. Danke an den Peter für die Idee und das Erspähen des kletter-freundlichen Baums.
*Natur – Der Akku*
Wie wir den Impuls der Natur suchen und dessen Kraft nutzen, um unser Akku wieder aufzuladen.
Akku?! Was faszinierend ist, weil wir oft vom Akku sprechen. Einen gegenständlichen Begriff nutzen,
um zu erläutern, dass wir schwach sind und uns wieder stärken müssen. Sind wir vielleicht schon so fern von der Natur,
dass wir zum Verständnis von einem Akku sprechen?
*Verdreht und Abgehangen*
Wenn die Baumkrone zur Wurzel wird und die Wurzel zur Baumkrone. Wenn man allerdings die zwei Bilder betrachtet, irgendwie das Abhängen bleibt bestehen. Mh.. Es ist fast so, als würde man das Leben in zwei Bildern sehen; irgendwie ist immer was,
so dass man sich abgehangen fühlt.
*Melancholische Baumspreitze*
*Wurzelsymbiose - Elschwurstmykorrhiza*
*Die Entfaltung der Symbiose*
*Elisa im analogen Großformat*
Die Kamera ist eine Bodenlauf Kamera: Rodenstock, Trinar - Anastigmat 1:4,5, 135mm, Baujahr ca. 1930. Der Film ist von heutzutage: Fomapan 400/100
*Überlappung*
Hier eine kleine Filmüberlappung. Irgendwie hat es den Film nicht ganz transportiert und somit sind zwei Bilder etwas überlappt. Das passiert hin und wieder mal, warum auch immer. Gemacht haben wir die Bilder voriges Jahr in unserem Alpen Urlaub. Nachdem wir fast 1000 Höhenmeter gelaufen sind und das Wetter anfänglich Regen beschert hat, kam dann doch noch die Sonnen raus. Somit war es nicht fern, dass wir gleich ein paar Bildergeschichten umgesetzt haben.
analoges Gedöns: RevueFlex SC2, diverse Objektive & Filme
*Ein Wurstwasser Serie*
analoges Gedöns: RevueFlex SC2, diverse Objektive & Filme
*Bergmelancholie*
…und Bilder die so nebenher entstehen :-)
analoges Gedöns: RevueFlex SC2, diverse Objektive & Filme
*Nur die harten sind im Wintergarten*
*Die Heizung ist so warm*
Alles im analogen Klein- und Mittelformat.
*Der Schein trügt*
Hier zeigt sich wahres Talent des
Fotografen. Eigentlich rollte ich mich nur wieder auf dem Boden herum, weil ich das gerne mache. Und weil ich bestimmt Hunger, Durst, Kalt, Pipi, Langeweile hatte. Peter, das Adlerauge, erkennt
sofort ein Motiv. „Bleib mal so.“ … und ich halte inne. Dann später, als wir zusammen die entwickelten Bilder anschauen, bin ich überrascht und begeistert. Tat ich diesen Moment bei der Fotorunde
selbst als recht wenig bedeutsam ab und vergaß ihn. Nun bin ich total verliebt in diese Bilder. Auch wenn sie mich als ruhiger darstellen als ich bin.
Die ruhigen und sensiblen Bilder mit Elisa (am Boden) sind zum Beispiel letztendlich beim Rumalbern entstanden und nicht wie man es eventuell vermuten könnte, in melancholischen Momenten voller schwerer Musik und leergetrunkenen Rotweingläsern… ;-)
Egal in welcher Form ihr Bilder betrachtet, ob fotografiert oder als Video, Bilder entsprechen nicht immer der Realität oder der Wahrheit, die sich im Kopf des/ der Betrachtenden formt. Egal ob es banale Dinge und Situationen sind oder komplexere Geschichten. Ich appelliere deshalb an euch, sich hin und wieder mal die Zeit zu nehmen und die sichtbaren Informationen zu hinterfragen, bevor ihr aus einem Bild Schlüsse zieht ;-)
*Die Wahrheit unterliegt einem Schleier*
Wie das zustande gekommen ist, weiß ich gar nicht mehr. Wir beide waren dann so „drin“ im kreativen Prozess. Das Motiv hat etwas anonymes, der straff gespannte Stoff schon fast etwas Gewaltsames. Ich bin gespannt wie andere Betrachter das interpretieren werden. Das Licht von unten erinnert mich an alte Horror Schinken und dass durch den Schattenfall meine Nippel Hörnchen haben, finde ich auch sehr faszinierend. War so nicht geplant, aber sehr erwünscht.
*Spinoelschwurstsaurus*
„Peter!!! Ich habe hier dieses Korsett, was
ich mal für viel zu viel Geld auf einem Mittelaltermarkt gekauft habe!!!! Ich will was damit machen!“ forderte die Elschwurst. Mit so etwas muss dann der Fotograf dann arbeiten. Ich bin aber
wirklich froh, dass wir das genau zu der Fotorunde und analog umgesetzt haben. Ich finde hier passt alles zusammen. Vor allem faszinieren mich die Verschlüsse am Rücken, hat es für mich sogar
fast etwas Animalisches. Danke, Peter dass ich dir egoistisch meine Idee aufs Auge drücken durfte.