Es gibt so Dinge im Leben, Zeiten oder auch Phasen, wo ein alles recht fluffig von der Backe geht. Quasi…die Sonne scheint einem aus dem aller Allerwertesten. Ich glaube, was ich damit meine, weiß jeder für sich am besten und ist jedem auf seiner Art und Weise bekannt. Vielleicht hast du diesen Zustand, unabhängig von dir, auch schon bei anderen Menschen beobachten können? Ich denke, das hast du schon. Und dieser Zustand ist etwas Tolles und auch Schönes im Leben.

Dieser könnte ständig sein und bei einem bleiben, bis…

 

…einem förmlich ein Stock zwischen die Beine geschmissen wird, wo du gerade vor Freude umherrennst und fluffig bist. In dem Moment denkst du, Was?! HÄ?! Einfach so, von der einen zur anderen Sekunde passiert genau das… Warum?! Jetzt und hier?!  …und in dem Moment fühlt sich der Körper wie Teig an. Teig, der gerade zwischen deinen Händen und Fingern wegrutscht. Du kannst ihn nicht halten. Du kannst dich nicht halten. Auf einmal gehen dir viele Gedanken durch den Kopf, aber du kannst sie nicht erfassen. Und dass alles passiert in einem Bruchteil einer Sekunde. Immer und immer wieder, so dass sich alles,

ob dein Körper oder deine Gedanken, komplett taub anfühlen.

 

 

 

*Trauer*

 

 

 

Auf dieser Seite geht es um das Thema Trauer und das, was sich darauß ergib, der Abschied. An erster Stelle steht natürlich die Trauer, wenn jemand von uns gegangen ist. Egal ob Mensch oder Tier. Ich glaube, das ist bei vielen der erste Gedanke,

wenn sie an Trauer denken.

 

Allerdings hat Trauer viele andere Gründe als nur den Tod. Man hat vielleicht etwas verloren und es lässt sich nicht wiederfinden. Es ist etwas kaputtgegangen und lässt sich nicht mehr reparieren. Man möchte etwas haben und bekommt es nicht, eventuell die Hose oder die Schokolade. Ein Job, auf den man sich bewirbt. Oder die Blume, die langsam verwelkt. Das Lieblings Plüschtier ist weggekommen. Der Grund einer “Trauer“ hat viele Facetten. Allerdings trauert ein Kind anders als ein Erwachsener. Für ein Erwachsenen ist das weggekommene Plüschtier sicher nicht so kein großes Drama, wie für ein Kind. Ja, ein Kind trauert danach.

…okay, der Erwachse vielleicht auch :-) Aber worauf es hier auf dieser Seite geht, ist die Trauer, wenn jemand von uns gegangen ist.

 

 

 

Der hier zusehenden Bildergeschichten habe ich mit Mya zusammen umgesetzt. Der Umstand von Trauer und der Weg des Abschiedes, hat sie dazu bewegt, dies Art in Bildern umsetzen zu wollen. So kam sie zu mir und fragte, könntest du dir vorstellen, Bilder zu machen, zu dem Thema “Trauer & Abschied“. Ich sagte sofort JA! Und so hatten wir viele Vorgespräche und schrieben

hin und her, bis wir eine Richtung gefunden haben, wie die Bildergeschichten dazu aussehen können.

 

Ich machte mich auf den Weg zu ihr und das kam dabei raus, was ihr hier seht. Es wird Bunt und schwarz/weiß. Es wird aber auch etwas nackt, vielleicht auch schmunzelig, verstörend, nicht nackt und nachdenklich. Es ist unsere Art, mit dem Thema umzugehen, Bildergeschichten zu machen mit Gedanken. Auch wenn es trotz des Themas, eine gewisse Schwere in sich trägt,

hatte wir viele schöne und lustige Momente :-)

 

 

Gedanken in Textform: ich

 

 

 

 

*Trauer - Klappe die 2.!*

 

Der 1. Teil von unserem Projekt “Trauer“, gibt es dann weiter untern zu betrachten.

 

 

 

 

*3 Phasen Trauer - 1. Phase*

 

Wohin? Diese Frage stellt sich in dieser Phase noch gar nicht, weil sich einfach alles taub anfühlt und die Gedanken nicht in der Lage sind sich zu sortieren. Alles ist wild, es ist laut, es ist leise, gar stumm. Schmerz schreit dich so sehr an, dass du nichts mehr hörst. Du irrst mehr, wie in Wattebäuschen eingehüllt. Deine Beine bewegen sich mechanisch -klack klack- wie bei einem Roboter. Es ist unfassbar anstrengend einen Fuß vor den anderen zu setzen. Der Alltag zieht unbemerkt und stumm vorüber. Tag für Tag steht deine Welt still, während sie sich dennoch weiter dreht irgendwo da draußen. Gefühle, die du nicht erfassen kannst. Völlig in sich gekehrt und nicht fähig zu begreifen. Die Welt tobt und du bemerkst es nicht. Du stehst in einem Schilderwald aus Verboten und Geboten. Von außen dringt an dich wie du dich verhalten sollst und es kommt dir einfach alles so falsch und überflüssig vor. Deine Welt befindet sich allein in einem großen schwarzen Ballon, der lautlos über dir schwebt.

 

Gedanken in Textform: Mya 

 

 

*Es fühlt sich an, als…*

 

…würde man die Zeit nicht mehr wahrnehmen.

 

…gäbe es die Zeit als solches nicht mehr. 

 

…ob die Zeit sich dehnt.

 

…bremst mich die Zeit aus.

 

…wäre die Zeit relativ! Ja das ist sie! Für den Außenstehenden, sowie auch für die betroffene Person, die gerade trauert.

 

 

Ja was genau ist eigentlich Zeit? Laut Definition ist Zeit ein Ablauf, ein Nacheinander, eine Aufeinanderfolge der Augenblicke, Stunden, Wochen, Jahre...

 

Wenn ich mich auf diese Definition berufe, war sie tatsächlich einfach nicht mehr vorhanden, die Zeit. Es war nicht mehr spürbar, ob ich barfuß einen Bruchteil einer Sekunde den Boden berührte oder ob ich mich schnell oder langsam bewegte oder ob ich mich überhaupt bewegte. Es war einfach weg, wie in Watte eingepackt. Aber die Watte fällt irgendwann wieder ab, ganz langsam Stück für Stück. Das Gefühl für Zeit kommt wieder. Mit voller Wucht oder so sanft, dass du es gar nicht bemerkst.

 

Gedanken in Textform: Mya / ich 

 

 

 

*Diagnose: gebrochenes Herz - Offensichtlich*

 

 

Therapieempfehlung? - Pflaster drauf 

 

Das wird schon wieder.

Kopf hoch. 

Jetzt reiß dich mal zusammen.

Das hat doch jede/r schon mal erlebt. 

Du musst wieder arbeiten gehen, denn du brauchst Struktur.

In ein paar Wochen sieht die Welt wieder anders aus.

Lächle doch mal. 

Was soll ich dazu noch sagen?1

Du musst was essen.

Geh doch mal zum Sport.

Du musst doch richtig schlafen.

Einfach an was Schönes denken.

Das ist doch nicht normal, dass es so lange dauert.

 

Therapieerfolg - Hoffnungslos

 

Gedanken in Textform: Mya 

 

 

*3 Phasen Trauer - 2. Phase*

 

Es ist Zeit vergangen. Wie viel kannst du nicht erfassen. Du hast nicht einmal bemerkt, dass du dich ein Stück ins Leben zurück gekämpft hast. Und doch ist es so, dass mehr Selbstvertrauen zurückgekehrt ist. es ist wieder ein wenig leichter einen Fuß vor den anderen zu setzen. Du wagst mal einen Blick nach außen, über deinen Ballon hinweg. Er ist ein Stück kleiner geworden, hat Luft verloren. Für vieles fehlen dir immer noch die Worte und regelmäßig musst du dich zurückziehen. Aber es ist okay, denn du hast gelernt, dass du alles zulassen darfst und nichts daran falsch ist. Da draußen gibt es Menschen, die es schaffen dich für einige Minuten oder vielleicht sogar auch Stunden aus deinen dunklen Gedanken uns das große Vermissen zu ziehen.

Du denkst zum ersten Mal: „Wohin?“

 

Gedanken in Textform: Mya 

 

 

*Ein Versuch*

 

Ein Versuch ist es wert, vor der Trauer zu flüchten. Und wie man sieht, sie bleibt bei dir.

 

Vielleicht bekommst du einen gewissen Abstand, aber irgendwann holt sie dich wieder ein.

 

Ja, der Versuch ist mangelhaft, weil hier nur ein Fahrrad genutzt wurde und nicht ein noch schnelleres Fortbewegungsmittel. Aber glaub uns, das muss es nicht.

 

 

Ich würde rückblickend betrachtet niemals vor der Trauer flüchten wollen. Es ist eine der wichtigsten Erfahrung in meinem Leben mich da vollständig drauf eingelassen zu haben und darin abgetaucht gewesen zu sein. Denn wie Peter es schon schreibt: die Trauer holt dich sonst irgendwann wieder ein. Und auch wenn es Augenblicke auf dem Fahrrad gab, die sich wie Flucht angefühlt haben, so hat das Gefühl von Freiheit doch gewonnen.

 

Gedanken in Textform: Mya / ich 

 

 

*Versteckt*

 

Manche denken, dass man sich hinter der Trauer versteckt, weil man gar nicht mehr derjenige ist, der man mal vor der Trauer war. Ist dem so? Also ich finde, hier versteckt sich niemand! Der Mensch ist vielleicht nur etwas undeutlich zu sehen. Aber dieser Mensch sollte auch nach einer bestimmten Zeit wieder besser ersichtlich sein.

 

Es ist kein Verstecken hinter der Trauer. Es ist ein Verstecken vor der Trauer und vor der Gesellschaft, die nicht akzeptiert, wenn die Trauer länger als zwei Wochen dauert. So habe auch ich mich zurückgezogen und in den wenigen Augenblicken im Außen deutlich maskiert. Nur du alleine kommst dort wieder raus. Nur am Fenster stehen und hoffen alleine ist für den Moment absolut in Ordnung, bringt dich aber natürlich langfristig nicht weiter. Hole dir Hilfe. 

 

Gedanken in Textform: Mya / ich 

 

 

*3 Phasen Trauer - 3. Phase*

 

Es wird sehr viel Zeit vergehen bis die Luft aus dem Ballon vollkommen entwichen ist. Und damit ist auch nur die Luft entwichen, die Hülle bleibt. Aber auch das ist vollkommen okay. Es geht nicht darum endgültig loszulassen und zu vergessen. Es geht darum, dass du einen Umgang mit deiner Trauer findest. Es geht darum den so schmerzlich vermissten Menschen in einer schönen Erinnerung zu behalten. Raum zu schaffen für die Gedenken an diesen Menschen. Sich bewusst Zeit zu nehmen für Rituale, die du geschaffen hast und dich nun begleiten werden. Es geht um Dankbarkeit. Sei dankbar, dass du in deinem Leben Zeit mit diesem Menschen verbringen durftest. Natürlich war nicht immer alles nur Glitzerfeenstaub. Aber genau das macht es doch so wertvoll. Und ab dem Zeitpunkt, an dem du dieses erkennst, kehrt ein Lächeln zurück in dein Leben, spürst du endlich wieder warme Sonnenstrahlen auf deiner Haut und atmest bewusst deine Umgebung in dich ein.

 

 Der Teil der Trauer wird dich für immer begleiten und mit dem Bewusstsein dieses anzunehmen und in dein Leben zu integrieren, mit dem Bewusstsein, dass du nicht vergessen wirst, schaffst du es wieder zurück zu kommen und

zu schauen was da draußen noch so ist.

 

Gedanken in Textform: Mya 

 

 

*Befreiung*

 

Kleine Motte flieg und nimm deine Freund*innen mit.

Ich brauche euch nicht mehr.

Lange habt ihr mich begleitet, mir Licht geschenkt, meine Gedanken sortiert im wilden Geflatter.

Doch der Tag musste kommen an dem ich dich und die anderen weiterziehen lasse.

Ein Kuss zum Abschied.

Ein Windhauch genügt, ich wage nicht zu atmen.

Gleitest du hinüber in eine andere Welt.

Ich halte dich nicht mehr.

Ich verschwende keine Gedanken daran wohin ihr fliegt.

Ich habe euch bereits vergessen.

 

Gedanken in Textform: Mya 

 

 

*Trauer - Klappe die 1.!*

 

Hier der 1. Teil von unserem gemeinschaftlichen Projekt, der zum Anfang des Jahres 2025

veröffentlich wurde.

 

 

 

*Auf dem Bett mit Erinnerungen*

 

Unwirklichkeit hämmert auf mich ein

Realitätsverlust gräbt sich tief in meine Brust

Möchte schreien, doch da kommt nichts

Unfähig zu begreifen

liege ich da und existiere in der Leere

Der Hase und zwei Katzen halten mich

Seine Jacke umhüllt mich

Zwischen Telefonaten und Sprachnachrichten

Ein Kaleidoskop von Emotionen

Von denen ich bisher nicht wusste, dass es sie gibt

 

 

 

Gefühle, dumpf wie unter einer Haube

Dann ein Sekundenschlaf in endlosen schlaflosen Stunden

ziehen so schnell vorbei

Erinnerungen, die unwirklich erscheinen

Eine Woche vergangen, ich spüre es nicht

Es atmet mich, sonst würde ich es vergessen

Schmerz, so unvorstellbar schlägt mir ins Gesicht

Der Hase fängt die Wucht auf

Und dann erwischt es mich wieder

Katzen kommen und gehen

ich bleibe

Bleibe an diesem Ort mit allem was ich von ihm habe

Eine Jacke, ein Hase, Erinnerungen

 

Gedanken in Textform: Mya

 

 

 

*Draht im Gesicht*

 

Narben der Seele sichtbar im Außen

Entstanden durch Deformation

Das Gefühl der Unvollständigkeit

Unausweichlich sichtbar

Zwecklosigkeit folgt dem Versuch zu entkommen

Gerade so wie ein stummer Schrei

Erstickt durch Hoffnungslosigkeit

Doch kämpfe! Kämpfe gegen den Widerstand

Spuren werden bleiben -für immer-

Sichtbar durch dich!

 

 

Jede Träne möchte geweint werden. Jede Emotion möchte gefühlt werden. Wenn du denkst, du steckst fest, so erinnere dich daran wie es dir vor ein paar Tagen, Wochen oder Monaten ging. Auch, wenn du es nicht spürst, so wirst du doch durch jede Erfahrung einen kleinen Schritt weitergehen. Und wenn dieser Schritt auch mal zurückgeht, so ist das vollkommen in Ordnung. Das darf so sein. Auch darfst du Umwege gehen, dich verirren, im Kreis laufen oder mehr als einen Schritt rückwärtsgehen. Denn jeder Schritt ist wichtig, den du gehst. Hauptsache du machst ihn. Es werden Spuren bleiben. Nimm sie mit und integriere sie in dein weiteres Leben.

 

Gedanken in Textform: Mya

 

 

 

 

*Trauer in Gesellschaft*

 

Deine Freund*innen feiern eine Party und du bist eingeladen. Sie wissen von deiner Trauer und denken, dass dir etwas Ablenkung guttun würde. Auch du denkst vielleicht, dass es dir evtl. gut tun könnte etwas Anderes zu sehen als deine zwei Katzen und deine vier Wände. Mehr oder weniger wirst du überredet zu dieser Party zu gehen. Es sind doch so viele nette Menschen dort und erinnerst

du dich noch an X und Y vom Festival letzten Sommer? Die mochtest du doch so sehr. sie werden auch da sein.

 

 

So siehst du dich gefühlt einen Wimpernschlag später in der Küche der Veranstaltungsräumlichkeiten und sprichst mit X und Y. Sie erzählen dir die lustigen Anekdoten und Zoten vom Festival letzten Sommer und du lachst herzlich. Vielleicht, weil es dich tatsächlich für einen winzigen Augenblick aus deinen düsteren Gedanken reißt. Vielleicht aber auch, weil du einfach nur gesehen hast wie sie lachen und du denkst, dass es nun der Zeitpunkt ist mitzulachen um nicht aufzufallen, um nicht die trübselige Spaßbremse zu sein. So wie du oft die Münder der Menschen beobachtest, wie sie sich bewegen, wie sie sich öffnen und schließen, wie Mundwinkel

sich zu einem Lächeln ziehen. Aber du verstehst einfach nicht was sie sagen. In deinem Kopf kommt kein Signal an.

 

 

Du stehst inmitten dieser Menschen und bist einfach nicht anwesend. Deine Gedanken sind komplett verloren in deiner eigenen Welt. Dadurch, dass deine Hülle funktioniert (ja wie macht sie das eigentlich nur?) fällt es anderen Menschen gar nicht auf. Und das kann gut sein um dich zu schützen. Nicht jeder/jedem möchtest du dein inneres Chaos offenbaren,

welches du wie einen schwarzen Ballon mit dir herumträgst.

 

 

Es kann aber auch, gerade bei nahestehenden Menschen, nicht gut sein. Dann fühlst du dich ignoriert oder missverstanden. Schließlich schaffst du es nicht immer zu äußern wie es dir gerade geht. Kann Mensch es dir überhaupt recht machen?

 

Ja! Zuhören ist das richtige. es werden keine Ratschläge oder klugen Antworten erwartet.

Schweigen und einfach nur da sein spendet Trost. Es braucht nicht Immer Worte.

 

 

Es ist also vollkommen in Ordnung, dass du deinen schwarzen Ballon mit dir herumträgst. Und es ist auch vollkommen in Ordnung, wenn du ihn länger oder kürzer als andere Menschen, die Trauer erleben, mit dir herumträgst. Jede/r hat ihr/sein eigenes Tempo.

Der Ballon wird schon irgendwann Luft verlieren und kleiner werden. Aber das ist eine andere Geschichte…

 

Gedanken in Textform: Mya

 

Einen lieben Dank an Nadine und David, dass sie sich für die zwei kleinen Bildergeschichten bereiterklärt haben,

vor der Kamera zu stehen.

 

 

 

*Verseilung - Klappe die 1.!*

Gefangen in der Kälte der Bodenlosigkeit

Schnürt sich fest um mich nicht loszulassen

Atem versucht sich seinen Weg zu bahnen

Doch bleibt stecken zwischen Bauch und Herz

Ein Wirrwarr aus nicht enden wollenden Verseilungen

Keinen Ausweg zu finden

 

Gehalten in der Wärme der Endlichkeit

Schnürt sich fest um mich nicht loszulassen

Einsicht drängt sich langsam in die trägen Glieder

Fließt siedend heiß durch die Venen

Es ist ein Schmerz, der nicht enden will

 

Auch wenn du das Gefühl hast, dass dir alles entgleitet und du vollständig die Kontrolle verlierst, so hast du dennoch die Stricke selbst in der Hand. Du kannst sie enger ziehen um dich zu schützen und du kannst sie locker lassen um zu atmen. Gehe ihre Irrwege, lass dich darauf ein intuitiv zu folgen. Sie werden dich immer wieder vor- und zurückziehen. Aber der Zeitpunkt, an dem du verstehst, dass alles ganz normal ist, wird dir die größte Stütze sein. Atme und lasse es zu. Es ist ein wichtiger Teil von dir.

 

Gedanken in Textform: Mya

 

 

 

 

*Der Rabe*

 

Er gehört zu den Singvögeln, da seine Klassifizierung zu den Sperlingen gehört. Was ihr jetzt sicher nicht vermutet hättet.

 

Kraaa Kraaa

 

Er soll auch ein verwunschener Mensch sein. Die Größe, die Art wie er schreitet, die ausgebreiteten Flügel wie Arme aussehen,

sein starker Bau des Körpers, wie er beobachtet, die Klugheit, wie er lernt, seine Geselligkeit und seine Sprachfähigkeit.

 

Kraaa Kraaa

 

Was aber auch recht spannend ist, ist, dass der Rabe als solches recht viele Bedeutungen/Symboliken in sich trägt. Bei den Römern und Griechen galt er als Symbol des Verrats, der Untreue. Und irgendwie auch als Unglücksvogel.

 

Kraaa Kraaa

 

In der nordischen Mythologie war er der Leichenvogel.

Und nun kommen wir vielleicht dem etwas näher, worum es hier geht...

 

Kraaa Kraaa

 

Der Tod hat schon immer Macht über den Menschen. Wie ein Schatten gehört er zur Menschheit. Gemeint sind hiermit die schwarzen Federn des Raben. Schwarz und dunkel wie die Nacht. Im Dunkeln ist der Mensch blind und hilflos. Er weiß nicht, welche Gefahren und Geheimnisse sich im Dunkel verbergen. Genauso ist die Vorstellung vom Tod, das Dunkel, das Nichts. Niemand weiß, was mit der geistigen und seelischen Energie des Einzelnen nach dem Tod geschieht. Der schwarze Vogel ist ein Bote aus der dunklen Welt...

 

Kraaa Kraaa

 

Was genau ist aber seine Botschaft? Verstehen wir Menschen sie überhaupt? Und wie geht man damit um, wenn wir sie verstehen würden? Sollte man ihr dann mit Skepsis und Argwohn begegnen? Vielleicht auch ängstlich? Oder gar das Gegenteil, mit Spot und uns über sie lächerlich machen? Oder man begegnet ihn freudig und aufgeschlossen? Gar lieblich und zugewand?

 

Kraaa Kraaa

 

Wenn ich es euch nur sagen könnte, aber leider kann ich es nicht. Ich glaube, jeder muss seinen Weg finden, mit dem Boten,

dem Raben, umzugehen. Und um den Weg zu finden, muss Zeit vergehen. Vielleicht auch in Begleitung, wenn du das Gefühl hast, allein keinen Weg zu finden. Das ist auch völlig okay.

 

Kraaa Kraaa

 

 

Allerdings… stellt sich hier zu dieser Geschichte die Frage,

 

wer ist der Rabe und wer der Mensch?

 

Kraaa Kraaa?!

 

 

 

 

 

*Verseilung - Klappe die 2.!*

 

Wo bin ich noch zu finden, außer hier?

 

 

Ich muss noch hinzufügen, meine Homepage ist die Plattform wo alles an Bildern zu sehen ist, ohne jeglicher Einschränkung.

Alle anderen Möglichkeiten sind entweder von seinen Möglichkeiten her begrenzt oder/und wenn Nacktheit zu sehen ist,

unterliegen die Bilder einer gewissen Zensur.

 

Wer trotzdem Interesse hat zu schauen, der folgt dem jeweiligen Link…

 

 

Schon mal darüber nachgedacht...

 

Heiratet endlich! Macht Familienfeiern! Werdet ein Paar! Feiert das Leben! Setzt Kinder in die Welt! Macht nicht nur Musik im Proberaum, sondern spielt vor Publikum!

 

Du bist hier auf dieser Welt und DAS wurde noch nicht in Bildern festgehalten?! Egal ob jung oder alt. Groß oder klein. Zierlich oder kräftig. Introvertiert oder extrovertiert. Ob im Portrait oder als Akt. ...mh…na dann wird es aber Zeit :-)

 

Du kannst Dir vorstellen, dass ich Derjenige sein könnte, der Dich im Bild festhält? Dann sende mir eine kurze Mail und ich melde mich umgehend bei Dir. Ich würde mich jedenfalls freuen, von Dir zu hören:-)