Meine aktuelle Bilderwelt

 

 

 

 

*Verbisschutz*

 

Der Wert eines jeden Einzelnen. Betrachtet man folgende Aufnahmen fragt man sich, ja wessen wert und wer ist dieser Einzelne?

Natürlich ist der Baum gemeint. Kaum etwas ist wertvoller. So sollten wir als Gesellschaft über ein Lehenswesen aus Baum-Basis nachdenken. Oder (An)leh(n)enswesen?

So oder so sollte jeder verpflichtet sein, einen Baum zu schützen und zu hegen und pflegen.
Im Beispiel zu sehen: die junge Dame bemüht sich aufs Äußerte, dem windschiefen Baum als Verbisschutz gute Dienste zu leisten.

 

 

Jeder ernsthafte oder auch laienhafte Baumkenner weiß natürlich, dass man dafür eher Drahthosen, Wuchshüllen, u. ä. verwendet. Doch jeder nach seinen Möglichkeiten. So stand kein Draht zur Verfügung, sondern nur ein Hauch von Spitze, der Schutzcharakter geht gen null. Die größte fraß abschreckende Wirkung selbst erzielt die Magd selbst, indem sie mit ihrer rindenfreien Haut potentiellen Fress-Schmarotzern suggeriert: hier gibt es nichts mehr zu holen.

 

 

 

*(Un)auffällig*


Es gibt Menschen, die behaupten, wenn ich vor Ort mit meiner Kamera unterwegs bin, dass man mich gar nicht richtig wahrnimmt. Erst bin ich da und dann auf einmal wieder woanders. G
anz leise und unauffällig.

 

Ich finde, das hat Vorteile!

 

 

 

*Ein Tässchen in Ehren, kann man nicht verwehren*

 

Ich lasse mich durch nichts und niemanden abringen, mein Tässchen Kaffee zu trinke! Egal was komme...

 


Hier wieder eine kleine Geschichte, die aus unseren bunten Murmeln im Kopf entstanden ist.
Die Köpfe sind Elisa (Sie leite Ihren Fuß) und hinter der Kamera, der dufte Matthias.

 

 

 

*Habe ich wirklich was zu sagen oder nur ein Ego-Problem?*

 

 Der Netzgemeinde quellen die tiefsinnigen Texte schon aus den Ohren. Ein Sumo-Klops an Sentimentalitäten. Ich liebe es, Dinge zu deuten – leider auch Dinge, die es nicht weiter wert sind, gedeutet zu werden. Ach, Empfindsamkeit, du kleiner Dackel. Unterlassung wäre auch gefährlich. Und nun? Ist dieser erste Absatz schon eine unsägliche Selbstbeweihräucherung?

 

 

Peter zum Beispiel rollt bei solcherlei Gedankenkonstrukten die Augäpfel in den Kopf, bis man zwei Priester rufen möchte. Und dann sind wir drin im Moment, Sommerlicht, Laissez-faire, Kopf aus, Brust raus (und Popo) — Klick. Ein Fenster, ein Ziel. Für uns.

Die Errettung der äußeren Wirklichkeit, so hat Siegfried Krakauer, die nette Wurst, es bezeichnet.

Peter kann das, so unaufgeregt wie ein Alpengipfel. Alles für den Moment, in dem sich einer an Farben, meinem Gesicht, meinem forschenden forschen Blick entzückt und sagt: »Ei, wie hübsch.«

 

 

Gedanken und Text: Anna Sophie

 

*Pieta*

 

 

Es ist ja kein Geheimnis, dass die Bilderwelt des Fotonauten von den Arbeiten des tschechischen Fotografen Jan Saudek angeregt ist. (Wer den Herrn Saudek nicht kennt, dem sei hiermit ans Herz gelegt, sich über das Schaffen dieses Künstlers zu informieren.)
Auch bei diesem Bild war der Umgang Saudeks mit religiösen Motiven eine Hauptinspiration. Jedoch sollte ja nicht nur abgekupfert und nachgemacht werden, sondern eine eigene Interpretation der Pieta geschaffen werden.

Pieta? Für alle, die kein Kunststudium absolviert haben oder sich als Katholiken verstehen: Das Pieta-Motiv ist eine recht beliebte christliche Darstellung der Mutter Maria mit dem Leichnam des Jesus auf ihrem Schoß. Die Szene zeichnet sich durch eine Frömmigkeit und Verletzlichkeit aus.

Diesen Grundansatz haben wir auch aufgenommen, da uns reizte, dass hier die tragende (im wahrsten Sinne des Wortes) Rolle der Szene eine Frau besetzt. Der Heroismus ist hier umgedreht – sonst sind es die Männer, die episch die Frauen, die Kinder, die Schwachen und die Alten tragen. Hier jedoch hält die Frau den Mann, der hier zudem noch in einer verletzlichen, sich offenbarenden Position ist.

 

So kann man die Figur des Märtyrer Jesus auch auf heute beziehen. Es gibt viel zu selten Männer, die Gutes tun, ohne sich zu profilieren zu müssen und sich als starker Held inszenieren wollen.
So ist die Darstellung der Männlichkeit als verletzlicher Antiheld und als passiver Akteur in den Medien eher selten wahrzunehmen.

Als Gegensatz dazu wollten wir die Weiblichkeit nicht nur als tragende Figur, sonders als eine moderne und zeitgemäße Frau darstellen. Keine Jungfräulichkeit als Zeichnen der Frömmigkeit, sondern eine emanzipierte Nacktheit, mit Tattoos und klarem Blick zum Betrachter.

Dieser direkte Blick in die Kamera verdeutlicht auch die emotionale Ausrichtung, die das Pieta Motiv in diesem Kontext haben soll: nicht wie in der christlichen Tradition ein Motiv der Trauer, sondern als Herausforderung zu verstehen. Der direkte Blick, fast mit einem Unterton der Wut, fragt den Betrachter auffordernd: Warum?

 

Einen Dank an Matthias Naumann für die Gedanken und Umsetzung des Bildes.

 

 

 

*Der Weg ist das Ziel*

 

 

Geschafft! Erreicht! Der Aufstieg liegt hinter mir.

 

Ein Kreuz am Horizont verheißt baldige Ankunft am Gipfel. Dem Himmel nahe zu sein.

 

Glaube hin oder her, ein Gipfelkreuz hat eine eigene Spiritualität.

 

Ob steile oder flache Passagen, ein langer oder kurzer Aufstieg, holprig oder gut begehbar, es ist immer wieder eine Offenbarung, einen Gipfel zu erklimmen.

 

Hoch oben, eine Aussicht genießen, anzukommen... in vielen Fällen am Meisten bei sich selbst.

 

Die größte Aussicht ist dann doch immer die Einsicht, nicht viel zu sein in einer schier endlose weiten und alten Natur. Wie klein und unbedeutend jeder einzelne doch ist, aber welch Leistung es ist diesen Weg zu gehen und diese Einsicht zu erlangen.

 

Gestärkt und erfrischt von dieser Erfahrung, die einem immer wieder aufs Neue Demut lehrt, geht es Schritt für Schritt bergab. Hinunter in die schnöde und doch so geliebte Normalität.

 

So bin ich niemand, der in den Bergen aufgewachsen bin und gehöre in keine unendlichen Höhen, aber bin ich immer wieder ein dankbarer Schüler, der eifrig aufnimmt und lernt, von Orten der Weisheit... wie eben einem Gipfelkreuz.

 

 

So poetisch ich nun daherkommen möchte, weil das Thema für mich ein Schönes ist, so sehr muss ich zugeben: dieser Gipfel war kein hoher und dieser Anstieg eher ein Spaziergang. Ich weiß noch nicht einmal, ob man dieses Kreuz als Gipfelkreuz gelten lassen kann. Aber ich war verliebt in die Szene und in die Romantik, die bei solch einem Anblick in mir aufkommt. Also blinkerte ich den werten Fotografen mit meinen großen Rehäuglein an, ob der denn ein bisschen die Elisa am Kreuz dokumentieren möchte.  Was bin ich froh, dass der Herr mir kaum etwas abschlagen kann. So simpel die Fotos auch sind, mir liegen sie am Herzen.

 

Gedanken von Elisa

 

 

*Anja & Christoph*

 

 

...Anfang 2021 dachten wir dann, jetzt gilt es, dieses Jahr wird geheiratet. Dass das im kleinen Kreis und ohne großes Tamtam stattfinden sollte, war schon immer unser Wunsch. Und so haben wir es auch gemacht. Fotos vom Tag der Tage dürfen aber trotzdem nicht fehlen und dass Peter damit betraut werden sollte, war uns auch schon lange klar...

 

 

 

*Rache ist süß*


...nur für wen? ;-)


Hier ein kleiner Vorgucker, womit wir (das sind Elschwurst (die Dame als erstes!), Matthias und meine Wenigkeit) euch demnächst etwas mehr behelligen werden, was wir fotografisch zum 3. Advent auf die Beine gestellt haben.

Für mich sind gleich ein paar Fliegen mit einer Klappe geschlagen worden. Ich hatte schon länger diese Art von Ideen im Kopf (zum Teil auch schon umgesetzt), aber umso schöner war es, dass Matthias die Richtung ähnlich vorhatte. Ich dies mit meiner Partnerin Elisa umsetzen konnte und sie diese Ideenwelt genauso zugewandt ist wie wir. Ich wieder aus der Komfortzone heraus konnte und vor der Kamera stand. Und um den Kreislauf wieder zu schließen, Matthias wieder mal ein Paar ins Bild nehmen wollte. So war es eine fantastische Symbiose von bunten Murmeln im Kopf.

 

 

Was euch erwartet? Ich sage oft, wenn ich mich mit Menschen gut unterhalten, dann spricht man im allgemein über Gott und die Welt. Und genau dies haben wir umgesetzt. Es wird lustig, skurril, makaber, gesellschaftskritische, liebevoll, experimentierfreudig und alles KANN man mit einem Augenzwinkern betrachten… …also Abwarten und Tee trinken;-)

 

 

 

*Vanessa*

 

 

Da das hier nur ein kleiner Vorgucker ist, müsst Ihr euch noch ein klein wenig in Geduld üben.

Also abwarten und Tee trinken (oder ein Glühwein), bis Ihr mehr von unserer Bilderrunde seht.

 

 

 

*Cedric*

 

 

Mich selbst zeigen, so wie ich bin - lange ging das nicht gut. Aber ich wollte mich Stück für Stück trauen.

Ich habe Peter gefragt, ob er das machen möchte...

 

 

 

*Dachswurst*

 

 

Es ist eine Symbiose. Ein Gefühl. Ein Vogel...äh zwei Vögel. Nein, Vögel sind es auch nicht. Welpen. Es sind Welpen! Ja…genau! Eine Resonanzkatastrophe. Eine Liebe.

 

…sehr oft für ALLE Beteiligten schön anzusehen, allerdings löst es hin und wieder mal bei den Betrachter*innen ein Augenrollen aus.

 

 

 

*Elena*

 

 

Als ich letztens erst im Schwarzwald unterwegs war, hatte ich auch ein wenig Zeit im Gepäck, um Menschen ins Bild zu nehmen. In dem Fall ist es Elena. Eine tolle junge Dame, die Offen, sympathisch, herzlichen ist. Wir hatten eine voll dufte Zeit beim Bildermachen, viel erzählt, zugehört, gelacht und ganz nebenbei Bilder gemacht...

 

*Des Fotonautens Bilderwelt-Info für Euch*

 

 

Hier eine kleine Info an Euch, was meine kleine Bilderwelt betrifft. Ich habe seit kurzen die Rubrik Bilder Geschichten / Projekte neu Gestaltet. Dies viel mir nicht leicht, da ich diese Welt unterteilen wollte, um eine gewisse Ordnung in diesen Bilderkosmos zu bringen. Aber nun hat es seine Struktur gefunden:-)

 

Ich lade Euch herzlich ein…

 

 

 

 

*Wichtig, bitte lesen - ich suche Dich!*

 

 

Hallo liebe Leute,

 

ich muss Euch sagen: Es steht irgendwie eine Veränderung im Hause des Fotonauten an.  Da es mich schon seit längerem beschäftigt, muss ich es nun kundtun und will es Euch erzählen. Auch deswegen, weil  ich letztendlich eure Hilfe benötige.

 

 

Worum geht es?


Ich weiß mittlerweile, dass ich Menschen gut im Portrait festhalten kann und dahingehend auch meine Art des Bildermachens gefunden habe. Das behaupte ich jetzt mal so in gesunder Selbsteinschätzung und auch, weil ich es immer wieder von anderen Menschen gesagt bekomme. Allerdings habe ich das Gefühl, dass mir bei den freien Arbeiten, die im Standard- Portrait- Bereich liegen, eine Aussage fehlt – Eine richtige Message!

 
Das soll nicht heißen, dass mir (und den Anderen) die bisher gemachten Bilderlein nicht gefallen. Nein, so ist es nicht. Im Gegenteil: Ich bin froh darüber und stolz darauf, was ich –Dank den vielen Menschen vor meiner Linse -  bis jetzt geschaffen habe! Ich habe auch vor, diese Art von Portraits weiterhin so machen, also keine Angst. Allerdings merke ich, dass mich das nicht mehr so richtig fordert und ich aus dem „Standard- Bereich“ ein wenig heraustreten möchte. Wo soll aber die Reise hingehen?

 

 

Schon mal darüber nachgedacht...

 

Heiratet endlich! Macht Familienfeiern! Werdet ein Paar! Feiert das Leben! Setzt Kinder in die Welt! Macht nicht nur Musik im Proberaum, sondern spielt vor Publikum!

 

Du bist hier auf dieser Welt und DAS wurde noch nicht in Bildern festgehalten?! Mh…na dann wird es aber Zeit :-)

 

Du kannst Dir vorstellen, dass ich Derjenige sein könnte, der Dich in Bildform festhält? Dann sende mir eine kurze Mail und ich melde mich umgehend bei Dir. Ich würde mich jedenfalls freuen, von Dir zu hören:-)